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Projekt Beschreibung

URBSTRACTIONS

Im November zeigt Pretty Portal in der Ausstellung URBSTRACTIONS eine Auswahl formaler und abstrakter Positionen. Wir freuen uns mit CHAZME, Marc C. Woehr und Théo Lopez eine Auswahl der interessantesten und progressivsten Künstler der zeitgenössischen Urban Abstract und Graffuturism Richtung zeigen zu können.
Zu sehen sind Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien, voller Rhythmus und Bewegung – Inspiriert von urbanen Landschaften, Konstruktivismus, der russischen Avantgarde, Architektur und Typographie.
Die teilnehmenden Künstler kommen aus Polen, Frankreich und Deutschland.

URBSTRACTIONS
eine Ausstellung mit Werken von

CHAZME
MARC C. WOEHR
THÈO LOPEZ

Vernissage 03.11. 19-22h
Ausstellung 6.11. – 01.12.
MO – FR 11-19h
und nach Vereinbarung

CHAZME

Daniel Kalinski, aka CHAZME ist für seine Darstellungen von surrealen, verschachtelten und komplexen Architekturen bekannt. Seinen künstlerischen Werdegang begann er als Spezialist für Characters und figurative Malerei in der Warschauer Graffiti-Szene, bis er seinen Stil zu formaler Abstraktion weiterentwickelte.
Der in der Schweiz geborene polnische Künstler, hat unter anderem Architektur und Stadtplanung an der Universität in Warschau studiert. Die in seinen Werken dargestellten futuristischen Stadtlandschaften sind von Brutalismus und Konstruktivismus inspiriert.
Seine Escher-ähnlichen Konstruktionen setzen sich aus starrer Geometrie sowie poetischen Szenerien zusammen. In seinen Bildern verbindet er klassische Mythologie mit zeitgenössischer urbaner Erfahrung. Das städtische Labyrinth, das typisch für seine Bildsprache ist, ist eine starke Metapher für die urbane Umwelt des modernen Menschen.

Neben vielen Murals, die er oft mit seinen Künstlerfreunden SEPE und Robert Proch malt, hat er seine Arbeit in einer Reihe von Ausstellungen in ganz Europa vorgestellt.
CHAZME wurde 2011 mit dem ARTAQ Urban Art Award ausgezeichnet.

Marc C. Woehr

Seit seinem Start als Graffiti-Künstler in den 1980er-Jahren hat Marc C. Woehr einen langen Weg zurückgelegt, und sich zu einer beeindruckenden künstlerischen Freiheit vorgearbeitet. Wie jeder Street Art Künstler begann er mit einfachen Schriftzügen, dann folgten große, sich über mehrere Meter erstreckende Bilder. Doch irgendwann merkte er, dass ihm das hektische (weil verbotene) Arbeiten bei Nacht im Außenraum nicht mehr ausreichte. Er wollte stärker kompositorisch arbeiten und beschloss kurzerhand, ein Atelier zu beziehen und die rauen Außenmauern gegen klassische Leinwände einzutauschen. Aus seiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Stadtraum entstehen im Atelier zunächst Collagen: Kompositionen aus Fotografien und Zeitungsausschnitten, die mit malerischen Partien kombiniert werden. Auch diese Collagen lassen Anklänge an die 1920er-Jahre spüren, an das Bauhaus und die Bewegung des DADA und lassen die Ästhetik der Holzreliefs bereits anklingen.

Marc C. Woehr begann seine ästhetische Produktion vor mehr als zwanzig Jahren auf der Straße. Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur, als Matrix haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Er hat sie durchdrungen und in alle Richtungen untersucht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Seine Holzreliefs sind zu seinem absoluten Alleinstellungsmerkmal geworden. Aus der Auseinandersetzung mit der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts sind frische und sehr zeitgemäße Arbeiten entstanden, die nicht im Geringsten erkennen lassen, dass der Künstler seine Karriere nicht mit dem Pinsel oder dem Zeichenstift, sondern mit der Sprühdose in der Hand begonnen hat.

Théo Lopez

In Théo Lopez Bildern gleiten Linien über die Leinwände. Sie folgen imaginären Freiformen, schwingen im harmonischen Rhythmus, nehmen gerade Wege um plötzlich ihre Richtung zu ändern. Dabei definieren sie Formen, die an Wild Style Graffiti erinnern und von Dadaismus und Surrealismus inspiriert sind. Nach weiteren Einflüssen gefragt, nennt Theo Lopez die russischen Konstruktivisten, und den abstrakten amerikanischen Expressionismus. All diese Richtungen vereint Théo Lopez in Werken die der zeitgenössischen Kunstrichtung des Graffuturismus zuzuordnen sind. Auffällig sind neben der ausdrucksstarken Formensprache auch sein gekonnter Umgang mit Licht und Schatten und der Einsatz kräftiger Farben, die seinen Werken eine wunderbare Lebendigkeit verleihen.

Théo Lopez ist eins der besonderen Talente der französischen Urban Contemporary Szene. Er wurde 1989 in den Pariser Vorstädten geboren wo er nach wie vor lebt und arbeitet.
Bereits 2008 wurde er von der Kunstsammlung 9éme Concept eingeladen, für die er mehrere große Projekte auf internationaler Ebene realisierte. Seitdem arbeitet Theo an seinem Ausdruck und seiner Bildsprache. Dabei hat er sich immer weiter vom Gegenständlichem zum Abstrakten, vom Effekt zum Wesentlichen weiterentwickelt. Die Werke des noch jungen Künstlers wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen und Publikationen vorgestellt. Einige seiner Werke sind Teil der Kollektion von Nicolas Laugero Lasserre und sind im Art42 Urban Art Museum in Paris ausgestellt.

 


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