Hell Hounds from the North

März 01, 2011

In der ersten Ausstellung dieses Jahres zeigt Pretty Portal mit Morten Andersen und Base23 zwei weitere Künstler, die zu der Richtung Urban Art gehören.
Morten Andersen hat mit seinen rhythmischen Formen und über die Leinwand wirbelnden Farben auf sich aufmerksam gemacht, Base23 mit seinen an indianische Totems des 23. Jahrhunderts erinnernde Kreaturen.
Die kräftigen, gegenständlichen Arbeiten von Base23 kontrastieren mit den abstrakten Werken Morten Andersens und bilden so gemeinsam einen irisierenden Spannungsbogen.



"Hell Hounds From The North"
Base 23/ Morten Andersen
Vernissage 25.03.2011, ab 19h
Ausstellung 25.03. - 29.04.2011

Morten Andersen:

Morten Andersen malt und verzerrt Linien und Formen im Stil der Neo Abstraktion, die auch als Abstract Urban Contemporary Art bekannt ist, einer modernen Richtung, zu der auch Künstler wie  Futura2000, Boris Tellegen und José Parla zählen.



In seinen Arbeiten kanalisiert Morten Andersen seine intensive Beziehung zu gekrümmten Linien, abstrakten Formen, Überlagerungen und graphischen Mustern. Er verwandelt diese in ein rhythmisches Universum aus Farbtönen, komplementiert mit starken Kontrasten und kraftvollen visuellen Elementen. 
Seine Bilder sind energiegeladen und pulsieren mit einer überschäumenden Fülle von Details. Die Elemente seiner Bilder fächern sich vor dem Auge des Betrachters auf und fließen wie die Wellen einer Brandung zu einem Ganzen zusammen. Vielschichtige Farbebenen, mannigfaltige Formen und Elemente offenbaren dem Betrachter Einblick in die emotionale und rationale Welt des Künstlers.

 

Morten Andersens Werdegang führt durch eine langjährige Auseinandersetzung mit Graffiti. Die intensive Beschäftigung mit dem Material Sprühlack führt ihn von typographischen Elementen zu einer immer freieren und abstrakteren Farb- und Formenwelt. Mortens Handschrift zeigt seinen künstlerischen Ursprung und die Entwicklung zu seinem gegenwärtigen Schaffenskosmos.

Morten Andersens Arbeiten sind schon länger in verschiedenen Galerien und Ausstellungen in seinem Heimatland Dänemark zu sehen. In den letzten Jahren haben seine Bilder den Weg in die Kunsträume Berlins (Stroke Artfair), Barcelonas und jene in London, New York und Miami (Art Basel) gefunden.

BASE23:

Gigantische Kreaturen, Fusionen aus Tier und Maschine, aus der Zukunft geschleuderte südamerikanische Götterbildnisse und chinesische Drachen, indianische Totems und Tikifiguren gehören zu den Schöpfungen des Künstlers BASE23

In einem eher grauen, urbanen Umfeld spart BASE23 nicht mit Farben, wenn er seine Gestalten zum Leben erweckt. Grell leuchtend strahlen seine Werke und ziehen den Betrachter in ihren Bann. Seine mystischen Tiergötter erwachen auf den Leinwänden, schreiten in eine pragmatische Welt und erobern sich mit der Waffe des Pop ihren Platz im Bewusstsein des Betrachters.
Formvollendet und voller martialischer Kraft finden seine futuristischen Götter ihren Weg in den urbanen Raum.

BASE23 kombiniert Popsurrealismus mit Graffiti, ethnische Bildwelten mit Science Fiction.
1989 entdeckt er die Sprühdose als Gestaltungswerkzeug und entwickelt den Umgang damit permanent weiter. Base23 hat Graphik-Design und Typographie studiert, arbeitet und lebt als freier Künstler in Berlin.
In den letzten Jahren zeigten Galerien in Barcelona, London, Melbourne, Paris und Berlin seine Bilder.

 

Urban Expo 2010

Dezember 21, 2010

Zum Jahreswechsel zeigen wir eine  Gruppenausstellung mit:
2Sick Bastards, Arno Beck, BTOY, C215, dust, Joy Mädi Evil, L.E.T., Loomit, Mr. Penfold, Nychos, Pascal Schwendener, Pisa73, Peeta, Remed, SAM3, u.a.

URBAN EXPO 2010

01.12.2010 - 28.01.2011

 

Ausstellung REMED "Duality"

Oktober 25, 2010





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Vorbereitungen für die Show

Oktober 21, 2010

REMED : Duality

Oktober 18, 2010

Frankreich ist seit langem ein Nährboden für außergewöhnliche Streetart- und Graff Stilrichtungen. Es ist also kein Wunder, dass die Arbeiten des in Madrid lebenden französischen Urban Artist REMED überraschend anders und erfrischend sind.

REMED bedient sich grafischer Stile der siebziger Jahre, dem "New Image" der achtziger Jahre, Typographie und Graffti und kreiert daraus seine sehr inividuelle Bildsprache. Seine Bilder sind auf den Punkt gebracht, voller Zeitgeist und doch zeitlos. Wie ein Zeitsprung spannen seine Bilder einen Bogen durch die Bildwelten der letzten vierzig Jahre.
Seine Arbeiten und Wandbilder findet man in vielen Publikationen, die das Thema Streetart behandeln. REMED ist aktuell einer der gefragtesten Urban Art Künstler und war dieses Jahr bereits in der Carhardt Galerie in Madrid, bei AVIA PREVIA in Bologna und in der PURE EVIL Gallery in London zu sehen.


REMED
"Duality"

Vernissage 22.10.2010
19-23h
Ausstellung
22.10. - 19.11.2010

Mehr über REMED

Stencils Only: Bilder der Ausstellung

Oktober 18, 2010

 







 

 

STENCILS ONLY Vernissage am 24.09.2010

September 19, 2010

"Stencil (englisch für Schablone) bzw. Schablonenkunst ist eine Bezeichnung für Graffiti, die mit Hilfe von Schablonen, durch die Farbe gesprüht wird, angebracht werden." (aus Wikipedia)

Viele Künstler die den urbanen Raum für Ihre Gestaltung ungefragt annektieren nutzen Stencils. Stenciltechnik hat das Bild von Street und Urbanart entscheidend mitgeprägt. Arbeiten von Stencilkünstlern sind aus dem öffenlichen Raum kaum noch wegzudenken.

Mit der Ausstellung "Stencils only" zeigt Pretty Portal fünf Künstler aus der europäischen Urban Art Szene, die bei der Erstellung ihrer Arbeiten Stencils verwenden.
Die Zusammenstellung der Künstler zeigt wie vielfältig der Umgang mit der Methode ist. Trotz gleicher Technik schafft jeder der Künstler mit den Schablonen seine ganz individuelle Bildsprache.

Die Arbeiten wirken fotografisch oder grafisch, nutzen Ikonen unseres täglichen Lebens und der Popkultur oder zitieren und interpretieren die Botschaften andere Protagonisten der Urban Art Szene.

 

STENCILS ONLY

c215 (Paris)
BTOY (Barcelona)
PISA73 (Berlin)
L.E.T. (Düsseldorf)
2SICKBASTARDS (London)

Vernissage
24.9.2010
19-23h

Ausstellung
24.9. - 15.10.2010

Arno Beck : Vertical Ghetto

August 03, 2010

Nach der Sommerpause zeigt Pretty Portal Arbeiten von Arno Beck unter dem Titel „Vertical Ghetto“.  
Inspiriert von seinen Reisen in Lateinamerika, insbesondere Besuchen in den brasilianischen Favelas, setzt sich Arno Beck mit Architektur als organischem Prozess auseinander.

In seinen Bilder erschafft er eine neue Räumlichkeit -  architektonische Landschaften, die nicht geplant sind,  sondern wachsen, geradezu wuchern, abstrus und nicht funktional sind.
Dabei nutzt er unter anderem ein optisches Vokabular, das er sich beim künstlerischen Schaffen im öffentlich Raum, in leer stehenden Fabrikhallen und Industriebrachen angeeignet hat.


In seinem Arbeitsprozess verwendet er vielfältige Techniken und Materialien. Grafische Elemente, Photo und Druck treffen auf Zeichnung und duktusbetonte Strukturen. Sprühlack, Acryl, Öl, Tusche, Collage und Druck vermischen sich auf Leinwand, Papier und Holz.

Die Ausstellung zeigt drei Phasen der Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Thema.
Als ersten Schritt Linolschnitte von Fotokompositionen, danach die Kombination der Linoldrucke mit Malerei,Collage, Zeichnung und schließlich die Auflösung der konkreten Strukturen die für Arno Beck, die Essenz und logische Konsequenz seines Arbeitsprozesses darstellen.

Arno Beck studiert seit 2006 Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie bei den Dozenten Markus Lüpertz, Reinhold Braun und Eberhard Havekost.

Arno Beck
Vertical Ghetto

Vernissage am 27.8.2010
ab 19h

Ausstellung vom 27.08.2010 bis zum 17.09.2010

Intermezzo mit Cole Blaq

August 03, 2010

 

Mitten im Sommer freuen wir uns über ein kleines Intermezzo mit dem Cole Blaq. Der Lego-Graffiti Pionier Cole Blaq war einer der ersten der Künstler, die das Medium Legosteine nutzten um dreidimensionale Graffiti Skulpturen zu erzeugen.  

Der in Düsseldorf lebende Künstler wurde im letzten Jahr von der Firma Lego in einer Ausstellung und in dem Buch "Constructed Styles -  Lego Bricks in Urban Art" präsentiert.

Die Lego Skulpturen von Cole Blaq sind noch bis zum 6.August in der Galerie zu sehen.



ecb - Hendrik Beikirch : Faces of hope and struggle

Juni 10, 2010

Ab dem 18.Juni zeigt Pretty Portal neue Arbeiten von ecb Hendrik Beikirch.
Im Mittelpunkt der Präsentation stehen grossformatige Portraits,  die bei den Besuchern der stroke02 artfair in München vor zwei Wochen, bereits einen intensiven Eindruck hinterlassen haben.

Hendrik Beikirch hat auf seinen Reisen Personen skizziert, die ihm durch Ihre besondere Ausstrahlung und ihren sehr eigenen, zwischen Anstrengung und Hoffnung, liegenden Ausdruck aufgefallen sind. So  zB. ein Pizzabäcker aus Brooklyn/NYC und eine Fabrikarbeiterin aus der Urkraine.

Die Portraits bestechen durch Ihre Reduktion auf die Person und zeigen diese bewusst frontal. Rein formal entsteht dadurch eine Anlehnung an die für die Biometrie optimierte Darstellung moderner Passbilder.

Hendrik Beikirch hat in den letzten Jahren eine spezielle Technik entwickelt, bei der er Sprühlack, Acryl und Wasser kombiniert um auf der Leinwand eine skizzenhafte, an Aquarelle erinnernde Ästhetik zu erzeugen. In die Leinwandfirnis sind Textebenen eingearbeitet, die sich erst beim Verändern des Standpunkts vor dem Bild durch wechselnde Lichtreflexion erschliessen.

Neben den Leinwandarbeiten werden u.a. auch die Ursprungsskizzen zu sehen sein.

ecb - Hendrik Beikirch
Faces of Hope and struggle
18.6. - 16.7.
Vernissage: 18.6. 19-23h

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Ausstellung: 30.03. - 28.04.

Prints & Editions

Prints & Editions

Ausstellung: 30.03. - 28.04.
Vernissage 30.03. 19-22h
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Gruppenausstellung mit Drucken und Editionen von

2SickBastards
Base23
Blek le Rat
BTOY
C215
Decycle
Dolk
Faile
Hush
L.E.T.
Mexer
Mr. Penfold
Nick Walker
Oliver Räke (MAGIC)
Paul Insect
Pixelpancho
Remed
Roman Klonek
Sam3
Tom Brane
u.a. 

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