Pleasure Gäng : Wir schreiben Geschichte

Juni 24, 2008

Der Ausstellungstitel wirkt anmaßend, doch geht es der PLEASURE GÄNG eher darum, eine gute Geschichte zu erzählen als die Historie neu zu schreiben.
Es geht um das Phänomen Graffiti, das zweifellos Geschichte geschrieben und seine unauslöschlichen Spuren hinterlassen hat.

Graffiti wird von Aktiven häufig fanatisch betrieben und romantisch verklärt, von der Öffentlichkeit kaum gewürdigt, von seinen Gegnern gehasst verfolgt. Die PLEASURE GÄNG will diese gegensätzlichen Perspektiven einander näher bringen und dabei die Klischees und Vorurteile sezieren, wie sie auf allen Seiten bestehen und das Bild von Graffiti nachhaltig prägen.

Die somit teilweise autobiographischen, zumeist auch selbstironischen Werke der vier jungen Autodidakten sind durch eine fiktive, jedoch realitätsnahe Prosa eng miteinander verwoben. Sie besitzen damit verschiedene Bedeutungszusammenhänge, während Bilder und Erzählung auch unabhängig voneinander existieren können.

Eine Warnung: Hier wird von Graffiti erzählt, ohne jedoch traditionelles Graffiti zu zeigen. Vielmehr berichtet die PLEASURE GÄNG mit einer Vielzahl von Techniken, Materialien und Motiven von der Faszination und Absurdität einer Subkultur, die aus keinem Stadtbild mehr wegzudenken ist, die aber sogar schon euphorisch als größte Kunstbewegung der Geschichte gefeiert wird.

Die PLEASURE GÄNG bilden vier hyperaktive Autodidakten mit atemlosem Output aus Düsseldorf. Grafik und -fiti, Installa- und Illustrationen, Performances und –sönlichkeit, Respekt und -losigkeit, Textilgestaltung und Humor gehören zu ihrem Repertoire.

 

PLEASURE GÄNG: Wir schreiben Geschichte
27.06.08 - 01.08.08
Vernissage: 27.06.08, 19h DJ Roy Orbit

 

Hier gibts mehr infos zur Pleasure Gäng 

Smash137 auf der Art Basel und im Modart Magazin

Juni 12, 2008

Wer sich für Urban Art begeistert, kommt an Smash137 im Moment einfach nicht vorbei. Letztes Wochenende war Smash 137 auf der Art Basel und  hat dort zusammen mit  Stefan Strumbel einige seiner neuesten Arbeiten gezeigt. RuediOne hat das ganze fotografiert. Hier die Bilder auf seiner Webseite.

Das Modart Magazin hat ein Interview mit Smash 137 gemacht und zeigt davon ein Video auf ihrer Webseite.

Und bis zum 20.6. kann man im Pretty Portal noch seine Ausstellung "One Man Show"  anschauen. Zu dieser Ausstellung hat Smash137 einen Siebdruck in kleiner Auflage (50) erstellt, den man hier in der Galerie erwerben kann.

SMASH 137 Bilder

Juni 02, 2008

Wir haben Fotos von der OneManShow von Smash 137 online gestellt.

Hannes hat wieder schöne Bilder von der Vernissage gemacht:

Und RuediOne hat am nächsten die Tag ganze Ausstellung fotografiert:

ONE MAN SHOW

Mai 09, 2008

Smash 137 : One Man Show

Der Baseler Streetart-Künstler und Graffiti-Writer Smash 137 beeinflusst seit Jahren mit seinem Stil nachhaltig die internationale Writer-Szene. Smash 137 ist besessen von Buchstaben. Getrieben von seiner Obsession für westliche Kaligraphie ist er einer der aktivsten Writer weltweit, wodurch sein Schriftzug so manches Objekt im öffentlichen Raum von New York bis Moskau ziert.





Im Rahmen der Ausstellung "Urban Feedbacks", die im Januar 2008 in Basel zu sehen war, realisierte er eine Installation, in der auf ironische Weise die Realität eines Writers in Szene setzt. Auf mehr als 2500 Putzschwämmen, auf einer Wand befestigt, sprühte er in Schwarz seinen Namen und nimmt Bezug auf Reaktionen  erboster Hausbesitzer, die möglichst schnell und gründlich den ärgerlichen Farbschmierereien entgegentreten wollen. Gleichzeitag kann der Schwamm aber auch als Symbol der Vergänglichkeit des Werkes gelesen werden und die damit einhergehende Endlichkeit.

Smash
137: One Man Show
Ausstellung
16.05. - 20.06.
Vernissage: 16.05. / 19-23h
DJ: J.Buzz  aka Franz

SMASH 137

Mai 05, 2008

Ende dieses Monats kommt ein weiterer Künstler der Montana Writer Crew ins Pretty Portal. 

Der Baseler Graffiti Künstler Smash137 kommt nach Düsseldorf um seine Arbeiten unter dem Titel "ONE MAN SHOW" zu präsentieren.

Auf der Webseite des Künstlers gibt es schon mal einen ersten Eindruck.

unwatched - Nacht der Mussen

Mai 05, 2008

Die Videoinstallation "unwatched" von Johannes Domdey blieb auf der Nacht der Museen nicht unbeobachtet.

Wir haben Johannes Domdeys Fotos von der Installation, den Besuchern und der Nacht der Museen in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Nacht der Museen

April 17, 2008

Im Rahmen der Nacht der Museen gibt es im Pretty Portal die Ausstellung Flashbacks von Ruedione zu sehen.

(mehr Impressionen von der Ausstellung Flashbacks...)

Weiterhin zeigt Johannes Domdey seine Videoinstallation "unwatched".
Bei der interaktiven Videoinstallation geht es um die visuelle
Überwachung unserer Gesellschaft, die in immer mehr Bereiche unseres alltäglichen Lebens vordringt und von niemandem in dem Maße wahr, bzw. ernstgenommen wird wie es nötig wäre. Es geht nicht darum die Überwachung per Video per se zu verteufeln - auch wenn man diesen Dingen kritisch gegenüberstehen sollte - sondern glaubt der Künstler, das das Außmaß der Überwachung einfach nicht richtig wahrgenommen wird (->"unwatched"). Dies fördert eine "egal"-Haltung in der Bevölkerung, bzw. die Gefahr das wir eine Ausuferung der Überwachung stillschweigend hinnehmen - Video ist da nur ein Aspekt von vielen -doch wo sind die Grenzen? Die Installation soll den Betrachter u.a. daran erinnern, wo, wann und auf welche Weisen er visuell festgehalten wird wenn er sich im öffentlichen Raum bewegt.

 



Jerome Pflüger, der schon letztes Jahr mit der HoodCompany im Pretty Portal  Leinwände und Kurzfilme gezeigt hat, wird zur Nacht der Museen "Irgendwelche Araber" und weitere Kurzfilme" präsentieren.

Bild und Tonebene gehen ein wechselseitiges Vewrhältnis ein, das auf spannende Weise das Verhltnis von etablierter und nicht-etablierter Kunst thematisiert. Die grundsätzliche Opposition von Ton und Bild in Ihrer Zuordnung zu High und Low-Culture birgt dabei verschiedene Facetten

 

19 - 01h Ruedione : Flashbacks
19 - 21h Jerome Pflüger: Irgendwelche Araber und weitere Kurzfilme
22 - 01h Johannes Domdey: Unwatched
21 - 01h DJ Set: Vladimimr Jovanovic

 

Vernissage RuediOne : Flashbacks

April 10, 2008

Morgen um 19h eröffnen wir die Ausstellung von RuediOne mit dem Titel Flashbacks.

RuediOne war jahrelang selbst Graffiti Writer. Durch die Dokumentation seiner Werke kam er zur Fotografie. Er selbst spricht von Leidenschaft, Obsession, gar Sucht, die ihn mit dem Medium verbindet. Inzwischen benutzt er ausschliesslich die Kamera für seine Werke. Seit mehr als einem Jahrzehnt dokumentiert er so die Writer-Szene und bleibt Ihr als visueller Chronist erhalten.

Seine Fotografien zeigen die aktive Graffiti-Szene weltweit: sei es New York, Sao Paulo oder Paris. In seinen Serien trifft Dokumentarfotografie als Zeitdokument auf abstrakte Momentaufnahmen mit ästhetischem, eigenständigem Charakter. Sie geben uns einen individuellen und fast intimen Einblick in die Szene, die für den Betrachter sonst völlig im Verborgenen bleibt.

Neben zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland hat RuediOne 2006 seinen ersten Bildband veröffentlicht.

Im Pretty Portal zeigt RuediOne eine Auswahl athmosphärischer Scharz Weiss Fotografien, die den Betrachter die elektrisierende Spannung der Graffitikünstler bei ihrer Arbeit miterleben lassen.

Vernissage 11.04.2008 / 19h
DJ: Christian Hühn

Ausstellung vom
11.4. bis 09.05.

dust interview auf artbastard

April 03, 2008

Am 15.03. ist Artbastard, eine neue Platform für Urban Contemporary Art & Culture online gegangen.

Art Bastard präsentiert ausgewählte, aufstrebende Künstler aus aller Welt sowie Galerien und Kunst-Events.
Vor ein paar Tagen haben die Redakteure von Artbastard ein Interview mit dem Künstler "dust" geführt, das man hier lesen kann.

dust war im Februar/März mit seiner Ausstellung "enter the funky world" im Pretty Portal zu Gast.

Montana Scholarship

April 01, 2008

Ab dem 11.04.2008 wird Ruediger Glatz, aka ruedione mit seiner Ausstellung "Flashbacks" im Pretty Portal zu Gast sein.



Mit "Flashbacks" zeigt er athmospärische Photographien, die u.a. den Schaffensprozess von Graffitikünstlern im Fokus haben.

Rüdiger Glatz ist neben seinem künstlerischen Schaffen auch einer der Väter des Monatana Scholarships.

Das Montana Scholarship unterstützt Graffiti Künstlern , die es geschafft haben, die Grenzen zwischen der Straße und den weißen Galerieräumen abzubauen.

Pretty Portal und Rüdiger Glatz haben sich entschlossen hier intensiv zusammenzuarbeiten und so werden in diesem Jahr die Teilnehmer des Montana Scholarships, Stephan Strumbel (24.10. - 21.11.) und Smash 137 (16.5.- 20.6.) im Pretty Portal ihre Arbeiten präsentieren.

Hier ein Auszug aus dem Konzept des Montana Scholarships : Als Resultat des ständig wachsenden Phänomens Graffiti Art, hat sich Montana Cans entschlossen, ein Stipendium ins Leben zu rufen, das Künstlern helfen soll, die Grenzen zwischen der Straße und den weißen Galerieräumen abzubauen

Während des letzten Jahrzehnts wurde die Kunstwelt Zeuge eines Auflebens von Methoden, die einst so betrachtet wurden, als seien sie ausschließlich einer Welt von individualistischer Propaganda, sozialer Stellungnahme und wohlüberlegter visueller Anarchie vorbehalten.

Das soll nicht heißen, dass sich daran etwas geändert hätte, aber wie geht es weiter?

Die Aufnahme der Idee des "Contemporary Gallery Space" in der Graffiti Szene bringt neue Mitspieler, ein neues Publikum und neue Belange hervor. Wenn die Kunstwelt immer dafür vorgesehen war, die Zeichen unserer Zeit und die gesellschaftliche Stimmung mit all ihren Möglichkeiten darzustellen, befindet sie sich nun auf einer neuen Ebene der Auseinandersetzung mit der sich zunehmend ausdehnenden, zeitgenössischen Graffiti-Szene.   

Es ist kein Geheimnis, dass Kunst, sowohl im öffentlichen, wie im privaten Raum schon immer ein Pulverfass war und sein wird. Dies ist einer der Ansatzpunkte der Graffitikünstler im jüngsten Kunstdiskurs, da sie die Zugangsbeschränkung zu Beidem mehr als hinterfragt haben.  Dabei fordern Sie weiter die eingegrenzten Definitionen, mit dem Risiko kein Gehör zu finden, heraus. Obwohl sie für ihre eindringlichen Aussagen und ihr subversives Verhalten abgelehnt, zensiert und kriminalisert werden, behalten die Künstler weiterhin ein gemeinsames Bewusstsein für ihre Rebellion.Das, was Montana dieses Jahr mit dem Scholarship Programm, herausfinden möchte, ist das Maß, in dem eine der Straße erwachsene Kunstpraktik, innerhalb der Grenzen eines etablierten, äthestetischen Raums bestehen und neue Ebenen der sozialen Herausforderung erreichen kann. Eine anti-autoritäre Position beizubehalten, sowie neuen Raum innerhalb des gegebenen Kontextes zu schaffen, wird die größte Herausforderung der von Montana bestimmten Teilnehmer sein.

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Vernissage: 05.03. 19h

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