Arno Beck

Inspiriert von seinen Reisen in Lateinamerika, insbesondere Besuchen in den brasilianischen Favelas, setzt sich Arno Beck mit Architektur als organischem Prozess auseinander.


In seinen Bilder erschafft er eine neue Räumlichkeit - architektonische Landschaften, die nicht geplant sind, sondern wachsen, geradezu wuchern, abstrus und nicht funktional sind.


Dabei nutzt er unter anderem ein optisches Vokabular, das er sich beim künstlerischen Schaffen im öffentlich Raum, in leer stehenden Fabrikhallen und Industriebrachen angeeignet hat.


In seinem Werken verwendet er vielfältige Techniken und Materialien. Grafische Elemente, Photo und Druck treffen auf Zeichnung und duktusbetonte Strukturen. Sprühlack, Acryl, Öl, Tusche, Collage und Druck vermischen sich auf Leinwand, Papier und Holz. Die Essenz und logische Konsequenz des  Arbeitsprozesses stellt für Arno Beck die Auflösung der konkreten Strukturen.
Die eckigen Formen, die verschachtelt übereinander gelegt werden, erinnern an die Kunst des Kubismus: Genauso wie die Kubisten zerlegt Beck die Abbildungen der real existierenden Bauten in ihre Bestandteile, die in seinen fantasievollen Experimenten ganz neu zusammen gesetzt werden. Seine Architektur verhält sich wie ein lebendes Wesen, wie die Natur selbst.


Arno Beck studiert seit 2006 Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie bei den Dozenten Markus Lüpertz, Reinhold Braun und Eberhard Havekost. Außerdem erhielt der Künstler im Jahre 2009 den 10. Hogan Lovells Kunstförderpreis für seine innovativen Arbeiten zum Thema Urbanität und Architektur.

Ausstellungen von Arno Beck

 

"Vertical Ghetto"

27.08.2010 - 17.09.2010

Bilder von der Ausstellung

Weitere Arbeiten von Arno Beck

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