Pixelpancho
Italy
Roboter sind das wiederkehrende Thema im Werk von Pixelpancho. Er beschreibt seine Antriebskraft so:„Ich bin angetrieben von einer vergessenen Welt, die unter einer dicken Schicht aus Staub und Schmutz verborgen liegt. Dort gibt es Roboter, eine Schöpfung der Menschheit, verbeult und abgenutzt, eine Symbiose aus Organischem und Anorganischem, deren verrostetes Eisen auseinanderfällt. Voller Träume, Wünsche und Hoffnungen.“ – PixelpanchoEine vergessene WeltIn seiner surrealistischen Bildwelt verschmelzen Menschen, Marionetten und Roboter zu Bildern, die auf große Marken des Kommerzes, Superhelden und bekannte Popikonen anspielen. Sie alle unterliegen dem ständigen Wandel, und ihr Zerfall droht. Dass seine Arbeiten überzeugen, liegt nicht nur an den auffälligen Motiven, sondern auch an seinem eigenständigen Stil. Dieser schöpft aus vielen verschiedenen Quellen. In seinen Werken sind Spuren von Joaquín Sorolla, Salvador Dalí, der politischen Malergruppe El Equipo Crónica, Ron English und Takashi Murakami erkennbar.Vom Studium auf die StraßePixelpancho wurde 1984 in Turin geboren. Sein Großvater, der gelegentlich malte, weckte früh sein Interesse an Farbe und Form. Er studierte an der Accademia Albertina di Belle Arti in Turin und schloss sein Studium an der Kunstakademie in Valencia ab. Dort kam er mit der Graffiti- und Street-Art-Szene in Berührung. Er begann, mit Sprühdosen und Markern auf Außenflächen zu arbeiten, was sich deutlich von der Leinwand und dem Papier unterschied, mit denen seine Kommilitonen arbeiteten. Zwischen Turin und Valencia nutzte er jede Gelegenheit, auf der Straße aufzufallen, auf Fliesen, Wänden sowie in Form von Aufklebern und Plakaten.Festivals und internationale SzeneAuf zahlreichen Reisen nahm Pixelpancho an Festivals teil und zeigte seine Werke in Ausstellungen. Er gilt als einer der prägenden Protagonisten der italienischen Urban-Art-Szene, die sich um Künstler wie Blu, Ericailcane, das Fame Festival und Studio Chromie entwickelt hat.