CHAZME

Polen

Daniel Kalinski, aka CHAZME, ist für seine Darstellungen von surrealen, verschachtelten und komplexen Architekturen bekannt. Seinen künstlerischen Werdegang begann er mit figurativer Malerei in der Warschauer Graffiti-Szene; seitdem hat sich seine Bildsprache zu formaler, grafischer Abstraktion weiterentwickelt – hin zu Escher-ähnlichen, surrealen Konstruktionen, die an dystopische urbane Labyrinthe erinnern.

In seinen Bildern verbindet er klassische Mythologie mit zeitgenössischer urbaner Erfahrung – Brutalismus trifft auf Poesie. Das städtische Labyrinth, typisch für seine Bildsprache, ist eine seiner stärksten Metaphern für die urbane Umwelt des modernen Menschen.

Chazme, 1980 im schweizerischen Laufen geboren, lebt und arbeitet heute in Warschau. Der polnische Künstler hat neben der Kunst auch Architektur und Stadtplanung an der Warschauer Technischen Universität studiert.

Er ist ein weltweit bekannter Muralist: Seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum sind unter anderem in Berlin, Köln, Glasgow und Washington zu finden. Seine Leinwandarbeiten, Illustrationen und Collagen wurden zudem in Ausstellungen in Paris, San Francisco, Los Angeles und Rom gezeigt; 2011 wurde er mit dem ARTAQ Urban Art Award ausgezeichnet.

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Chazme & Pavel Ryzko "COPYPASTE"

Kopieren und Einfügen: zwei Befehle, die wir täglich nutzen, fast ohne darüber nachzudenken. Sie stehen für Übernahme, Wiederholung und Versatzstücke. In „CopyPaste“ bekommen sie eine neue Bedeutung. Hier übernehmen zwei Künstler nicht einfach Elemente voneinander, sondern bringen ihre Bildsprachen in einen echten Dialog und schaffen dabei etwas vollständig Neues.Zwei BildsprachenInspiriert von Brutalismus und Konstruktivismus, sind die urbanen Labyrinthe, die für CHAZMEs Bildsprache typisch sind, eine Metapher für das städtische Umfeld des modernen Menschen. Paweł Ryżko steht in der Tradition der osteuropäischen Plakatkunst.Das ExperimentFür „CopyPaste“ haben CHAZME und Paweł Ryżko gemeinsam eine Reihe von Werken geschaffen, in denen sie Collage, Siebdruck, Schablone und Malerei kombinieren. Dafür mussten sich beide aus ihrem vertrauten konzeptionellen Raum hinausbewegen und sich auf vielfältige Weise mit dem Verständnis von Farbe, Raum und Komposition des jeweils anderen auseinandersetzen, ohne dabei den eigenen Stil aufzugeben. Um dem Experiment einen Rahmen zu geben, einigten sie sich auf eine konkrete formale Vorgabe. Entstanden ist eine Serie von Arbeiten im Format 20 × 20 cm.Ein neuer SpannungsbogenIn diesen Arbeiten sind die charakteristischen Elemente beider Künstler deutlich erkennbar. Im Aufeinandertreffen der Bildsprachen entsteht darüber hinaus ein neuer, einzigartiger Spannungsbogen, der uns die bekannten Motive von CHAZME und Ryżko aus einer ungewohnten Perspektive näherbringt. Zu sehen sind Collagen und Gemälde.CHAZMEDaniel Kaliński alias CHAZME ist bekannt für seine Darstellungen surrealer, verschachtelter und komplexer Architekturen. Seinen künstlerischen Weg begann er mit figurativer Malerei in der Warschauer Graffitiszene. Seitdem hat sich seine Bildsprache hin zu formaler, grafischer Abstraktion entwickelt. In seinen Bildern verbindet er klassische Mythologie mit zeitgenössischer urbaner Erfahrung: Brutalismus trifft auf Poesie. Der in der Schweiz geborene polnische Künstler hat in Warschau Architektur und Stadtplanung studiert. Als international gefragter Muralist hat er seine Werke zudem in zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa gezeigt.Paweł RyżkoPaweł Ryżko (geb. 1984) ist Absolvent der Akademie der Schönen Künste in Łódź. In seiner Arbeit bezieht er sich auf den Konstruktivismus und greift zu klar strukturierten Motiven, geometrischen Formen und ausdrucksstarken Farben, die immer wieder von typografischen Elementen unterbrochen werden. Für sein Werk erhielt er unter anderem den Preis der Polnischen Plakatbiennale und den Polnischen Grafikdesignpreis. Er ist Mitbegründer des internationalen Kollektivs „Void Projects“ (gemeinsam mit Alex Void) sowie des Studios Kukugrafika, das er mit Sainer von Etam Cru gegründet hat. Mit seiner Leidenschaft für Typografie, Druckgrafik und Wandmalerei ist sein Werk im urbanen Raum ebenso zu Hause wie in Galerien. Zudem hat er eine Reihe von Albumcovern gestaltet, darunter Frank Zappas „Hammersmith Odeon“, das 2010 vom Zappa Family Trust veröffentlicht wurde.CHAZME & Paweł Ryżko – „CopyPaste“Ausstellung 3. Juni – 15. JuliVernissage 3. Juni, 19 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf

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Enter the circle | Graffuturism | urban abstract art

Bei einem Gespräch mit einem befreundeten Literaten über Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ kam natürlich auch der bekannte Dialog zwischen Zarathustra und dem Zwerg zur Sprache, in dem es um Zeit, Raum und den Augenblick geht: „Alles Gerade lügt, murmelte verächtlich der Zwerg. Alle Wahrheit ist krumm, die Zeit selber ist ein Kreis.“Die Mutter aller FormenDer Kreis wird oft als Mutter aller Formen bezeichnet, als vollkommene Form und als Grundgerüst, das direkt der Natur entspringt. Dennoch entstehen die meisten Bilder der zeitgenössischen Kunst auf rechteckigen Formaten. Das Rechteck setzt dem Bild eine klarere Grenze und bildet eine geschlossenere Fläche. Der Kreis dagegen hat keine Ecken und keine Innenwinkel, man könnte auch sagen: unendlich viele Seiten. Ein kreisrunder Malgrund ist für viele Künstlerinnen und Künstler deshalb eine neue Herausforderung.Die HerausforderungIn „Enter the Circle“ stellen sich zehn Positionen der grafischen Abstraktion und des Graffuturismus genau dieser Herausforderung. Manche nutzen den Kreis regelmäßig als Bildbegrenzung, manche gelegentlich, und einige haben für diese Ausstellung zum ersten Mal ein rundes Format gewählt.Zehn BildsprachenIn ihren Arbeiten reflektieren sie unterschiedlichste Ideen und Konzepte. Inspiration finden sie in der Auseinandersetzung mit Farben und Formen, in der Natur, in Architektur und urbanen Landschaften, in Typografie und Graffiti. So entstehen Bildsprachen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Manche Werke sprudeln vor Lebendigkeit und Spontaneität, andere sind klar konstruiert und von großer Präzision. Gearbeitet wird mit Lack, Acryl, Papier, Holz und weiteren Materialien.„Enter the Circle“Ausstellung 3. Dezember 2021 – 4. Februar 2022 Dienstag – Freitag, 14 – 19 UhrVernissage Freitag, 3. Dezember 2021, 17 – 22 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf

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Urbstractions Ausstellung feat. Chazme, Marc Woehr, Theo Lopez / Pretty Portal

Urban und abstrakt: Der Titel „Urbstractions“ verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Und doch steckt in jeder Stadt eine abstrakte Komposition. Fassaden werden zu Flächen, Straßenzüge zu Linien, Verkehr und Bewegung zu Rhythmus. Wer genau hinsieht, entdeckt im urbanen Raum eine Formensprache, die an die Bilder der Konstruktivisten erinnert.Formen, Flächen und LinienDie drei Künstler dieser Ausstellung übersetzen diese Wahrnehmung in ihre eigene grafisch-abstrakte Bildsprache. Zu sehen sind Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien, voller Rhythmus und Bewegung. Inspiriert sind sie von urbanen Landschaften, vom Konstruktivismus und der russischen Avantgarde, von Architektur und Typografie. Alle drei haben ihre Wurzeln im Graffiti, und alle drei haben sich von dort aus in Richtung Abstraktion entwickelt.Das dritte KapitelZwei Jahre ist es jetzt her, dass CHAZME, Marc C. Woehr und Théo Lopez bei Pretty Portal zu sehen waren. In dieser Zeit ist bei allen dreien einiges passiert. Mit der dritten Ausgabe von URBSTRACTIONS zeigen wir in diesem Sommer ihre neuen Werke. Die Künstler kommen aus Polen, Frankreich und Deutschland.CHAZME Der polnische Künstler Daniel Kaliński alias CHAZME begann mit figurativer Malerei in der Warschauer Graffitiszene. Seitdem hat sich seine Bildsprache hin zu formaler, grafischer Abstraktion entwickelt. Er studierte in Warschau Architektur und Stadtplanung. Seine surrealen, verschachtelten Architekturen und urbanen Labyrinthe sind eine Metapher für das städtische Umfeld des modernen Menschen.Marc C. Woehr Marc C. Woehr kam in den 1990er-Jahren als Graffiti-Künstler zur Kunst. Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In seinen Collagen und Holzreliefs verbindet er diese Auseinandersetzung mit Ideen von Bauhaus und Dada.Théo Lopez Der 1989 in den Pariser Vorstädten geborene Théo Lopez gehört zu den besonderen Talenten der französischen Urban-Contemporary-Szene. In seinen Bildern gleiten Linien über die Leinwand und definieren Formen, die an Wild-Style-Graffiti erinnern und von Dada, Surrealismus und Konstruktivismus inspiriert sind. Seine Werke sind dem Graffuturismus zuzuordnen.URBSTRACTIONS III Eine Ausstellung mit Werken von CHAZME, Marc C. Woehr und Théo LopezVernissage 19. Juni 2019, 19 – 22 Uhr Ausstellung 19. Juni – 2. August 2019 Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf

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CHAZME, MARC C. WOEHR, THÈO LOPEZ - Urbstration teaser - Pretty Portal

Was passiert, wenn Graffiti den Buchstaben hinter sich lässt? Aus Schriftzügen werden Formen, aus Characters Architekturen, aus der Dynamik der Straße Rhythmus und Bewegung auf der Leinwand. Unter Begriffen wie Urban Abstract und Graffuturismus hat sich daraus eine der spannendsten Richtungen der zeitgenössischen Urban Art entwickelt.Formen, Flächen und LinienIn URBSTRACTIONS zeigen wir mit CHAZME, Marc C. Woehr und Théo Lopez eine Auswahl der interessantesten und progressivsten Künstler dieser Richtung. Zu sehen sind Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien, voller Rhythmus und Bewegung, inspiriert von urbanen Landschaften, vom Konstruktivismus und der russischen Avantgarde, von Architektur und Typografie. Die Künstler kommen aus Polen, Frankreich und Deutschland.CHAZMEDaniel Kaliński alias CHAZME ist für seine Darstellungen surrealer, verschachtelter und komplexer Architekturen bekannt. Seinen künstlerischen Weg begann er in der Warschauer Graffitiszene als Spezialist für Characters und figurative Malerei, bevor er seinen Stil zur formalen Abstraktion weiterentwickelte. Der in der Schweiz geborene polnische Künstler studierte unter anderem Architektur und Stadtplanung in Warschau. Die futuristischen Stadtlandschaften in seinen Werken sind von Brutalismus und Konstruktivismus inspiriert. Seine an Escher erinnernden Konstruktionen verbinden starre Geometrie mit poetischen Szenerien, klassische Mythologie mit zeitgenössischer urbaner Erfahrung. Das städtische Labyrinth, typisch für seine Bildsprache, ist eine starke Metapher für die urbane Umwelt des modernen Menschen. Neben zahlreichen Wandbildern, die er oft gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden Sepe und Robert Proch malt, hat er seine Arbeiten in Ausstellungen in ganz Europa gezeigt. 2011 wurde CHAZME mit dem ARTAQ Urban Art Award ausgezeichnet.Marc C. WoehrSeit seinen Anfängen als Graffiti-Künstler in den 1990er-Jahren hat Marc C. Woehr einen langen Weg zurückgelegt und sich zu einer beeindruckenden künstlerischen Freiheit vorgearbeitet. Wie fast jeder Graffiti-Writer begann er mit einfachen Schriftzügen, dann folgten große, sich über mehrere Meter erstreckende Bilder. Irgendwann merkte er jedoch, dass ihm das hektische, weil verbotene Arbeiten bei Nacht im Außenraum nicht mehr genügte. Er wollte stärker kompositorisch arbeiten, bezog kurzerhand ein Atelier und tauschte die rauen Außenmauern gegen klassische Leinwände.Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur, als Matrix, haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Aus dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Stadtraum entstanden im Atelier zunächst Collagen: Kompositionen aus Fotografien und Zeitungsausschnitten, kombiniert mit malerischen Partien. Schon diese Collagen lassen Anklänge an die 1920er-Jahre, an Bauhaus und Dada spüren und deuten die Ästhetik seiner späteren Holzreliefs an.Die Holzreliefs sind inzwischen zu seinem absoluten Alleinstellungsmerkmal geworden. Aus der Auseinandersetzung mit der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts sind frische und sehr zeitgemäße Arbeiten entstanden, die nicht im Geringsten erkennen lassen, dass der Künstler seine Karriere nicht mit Pinsel oder Zeichenstift, sondern mit der Sprühdose in der Hand begonnen hat.Théo LopezIn Théo Lopez' Bildern gleiten Linien über die Leinwand. Sie folgen imaginären Freiformen, schwingen in harmonischem Rhythmus und nehmen gerade Wege, um plötzlich die Richtung zu ändern. Dabei definieren sie Formen, die an Wild-Style-Graffiti erinnern und von Dadaismus und Surrealismus inspiriert sind. Nach weiteren Einflüssen gefragt, nennt Lopez die russischen Konstruktivisten und den amerikanischen Abstrakten Expressionismus. All diese Richtungen vereint er in Werken, die dem Graffuturismus zuzuordnen sind. Auffällig sind neben der ausdrucksstarken Formensprache auch sein gekonnter Umgang mit Licht und Schatten und der Einsatz kräftiger Farben, die seinen Werken eine wunderbare Lebendigkeit verleihen.Théo Lopez ist eines der besonderen Talente der französischen Urban-Contemporary-Szene. Er wurde 1989 in den Pariser Vorstädten geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Bereits 2008 wurde er vom Kollektiv 9ème Concept eingeladen, mit dem er mehrere große internationale Projekte realisierte. Seitdem arbeitet er an seinem Ausdruck und seiner Bildsprache und hat sich dabei immer weiter vom Gegenständlichen zum Abstrakten, vom Effekt zum Wesentlichen entwickelt. Die Werke des noch jungen Künstlers wurden in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen vorgestellt. Einige gehören zur Sammlung von Nicolas Laugero Lasserre und sind im Art 42 Urban Art Museum in Paris ausgestellt.URBSTRACTIONS Eine Ausstellung mit Werken von CHAZME, Marc C. Woehr und Théo LopezVernissage 3. November, 19 – 22 UhrAusstellung 6. November – 1. Dezember Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf

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URBSTRACTION feat. CHAZME, ETNIIK, PENER, NEIAS, SEIKON - PRETTY PORTAL

URBSTRACTIONS feat. CHAZME, ETNIK, NEIAS, PENER & SEIKON Im September zeigt Pretty Portal mit URBSTRACTIONS eine Ausstellung unterschiedlicher formaler und abstrakter Positionen. Wir freuen uns mit CHAZME, ETNIK, NEIAS, PENER und SEIKON eine Auswahl der interessantesten und progressivsten Künstler der Urban Abstract und Graffuturism Richtung zeigen zu können. In ihren Werken dominieren Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien. Die Künstler erspüren die Transformation der urbanen Landschaft zur Megalopolis, die sie in abstrakten Darstellungen manifestieren. Die Ergebnisse sind kraftvolle Werke, voller Rhythmus und Bewegung. Die teilnehmenden Künstler kommen aus Polen, Italien und der Schweiz. CHAZME ETNIK NEIAS PENER SEIKON Ausstellung: 12.09. - 10.10.2014

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