Théo Lopez
Frankreich
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Ab dem 5.5. zeigen wir die Ausstellung „Cutting Edge“ mit Werken von Marc C. Woehr und Theo Lopez. Damit stellen wir zwei weitere Künstler vor, die im vergangenen Jahr am Pretty Wall Project in Düsseldorf beteiligt waren. Beide Künstler sind in der grafischen Abstraktion angesiedelt. Der Titel Cutting Edge bezieht sich einerseits auf den künstlerischen Prozess und andererseits auf die stetige Weiterentwicklung, mit der sowohl Marc C. Woehr als auch Theo Lopez Graffiti neu interpretieren und mit Ideen des Informel, Bauhaus, Dada und des Abstrakten Expressionismus verweben. Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große StrukturMarc C. Woehr begann seine ästhetische Produktion vor mehr als zwanzig Jahren auf der Straße. Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur, als Matrix haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Er hat sie durchdrungen und in alle Richtungen untersucht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Seine Holzreliefs und Papercuts sind zu seinem absoluten Alleinstellungsmerkmal geworden. Aus der Auseinandersetzung mit der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts sind frische und sehr zeitgemäße Arbeiten entstanden, die nicht im Geringsten erkennen lassen, dass der Künstler seine Karriere nicht mit dem Pinsel oder dem Zeichenstift, sondern mit der Sprühdose in der Hand begonnen hat. Wild Style, Dada & abstrakter Expressionismus In Théo Lopez Bildern gleiten Linien über die Leinwände. Sie folgen imaginären Freiformen, schwingen im harmonischen Rhythmus, nehmen gerade Wege um plötzlich ihre Richtung zu ändern. Dabei definieren sie Formen, die an Wild Style Graffiti erinnern und von Dadaismus und Surrealismus inspiriert sind. Nach weiteren Einflüssen gefragt, nennt Theo Lopez die russischen Konstruktivisten, und den abstrakten amerikanischen Expressionismus. All diese Richtungen vereint Théo Lopez in Werken die der zeitgenössischen Kunstrichtung des Graffuturismus zuzuordnen sind. Auffällig sind neben der ausdrucksstarken Formensprache auch sein gekonnter Umgang mit Licht und Schatten und der Einsatz kräftiger Farben, die seinen Werken eine wunderbare Lebendigkeit verleihen. Théo Lopez ist eins der besonderen Talente der französischen Urban Contemporary Szene. Er wurde 1989 in den Pariser Vorstädten geboren wo er nach wie vor lebt und arbeitet. Bereits 2008 wurde er von der Kunstsammlung 9éme Concept eingeladen, für die er mehrere große Projekte auf internationaler Ebene realisierte. Seitdem arbeitet Theo an seinem Ausdruck und seiner Bildsprache. Dabei hat er sich immer weiter vom Gegenständlichem zum Abstrakten, vom Effekt zum Wesentlichen weiterentwickelt. Seine Werke wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen und Publikationen vorgestellt. Einige seiner Werke sind Teil der Kollektion von Nicolas Laugero Lasserre und sind im Art42 Urban Art Museum in Paris ausgestellt. ' Marc C. Woehr & Theo Lopez „Cutting Edge“ Ausstellung 5. Mai – 16 Juni 2023 Vernissage Freitag 5. Mai 2023, 19h Pretty Portal Brunnenstrasse 12 40223 Düsseldorf
Wo man früher den Schritt beschleunigte, bleibt man heute stehen. Seit August 2022 hat Düsseldorf ein neues kulturelles Highlight: Pretty Wall Bilk. In der Unterführung des S-Bahnhofs Bilk zeigen zehn Urban-Art-Künstler ihre Werke. Aus einem unwirtlichen Ort, den jeder so schnell wie möglich zu passieren versuchte, ist eine Galerie im öffentlichen Raum geworden.Eine Galerie im VorübergehenDas neue Open-Air-Museum zeigt ein breites Spektrum zeitgenössischer urbaner Positionen: figurative neben abstrakten Werken, von Graffiti über Street Art bis hin zu Urban Art und Graffuturismus. Passanten halten heute auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen an und nehmen sich einen Moment Zeit für die Kunst.Fünf Jahre bis zum ersten PinselstrichDie Idee für eine Galerie in der Unterführung hatten wir bereits 2017. Doch gute Dinge brauchen Zeit, und so dauerte es weitere fünf Jahre, bis sie umgesetzt werden konnte. Bürokratische Hürden, Genehmigungen für die Gestaltung der Wände und Säulen, die Suche nach finanzieller Unterstützung und manch andere, weniger spannende Aufgabe mussten bewältigt werden, bevor das Projekt 2022 endlich starten konnte. Noch bevor der erste Pinselstrich die Wand erreichte, wurde die Projektidee mit dem Urbanana-Preis von Tourismus NRW ausgezeichnet.Die teilnehmenden Künstler waren schnell gefunden. Alexis „Bust“ Stephens, ARDIF, Demon, L.E.T., Marc C. Woehr, Roman Klonek, Oliver „MAGIC“ Räke, SKIO, Théo Lopez und Top Notch brachten ihre künstlerischen Ideen ein, übertrugen sie auf die Wände und ließen Pretty Wall Bilk Wirklichkeit werden.Von der Wand in die GalerieFür THE PRETTY WALL SHOW haben wir alle beteiligten Künstler eingeladen, ihre neuesten Studioarbeiten zu zeigen. Wie die Werke in der Unterführung bietet auch die Auswahl in der Galerie einen hervorragenden Überblick über die Bandbreite zeitgenössischer Urban Art. Zu sehen sind Gemälde, Mixed-Media-Installationen und Zeichnungen.„THE PRETTY WALL SHOW“Ausstellung 14. Oktober – 25. November 2022Vernissage Freitag, 14. Oktober 2022, 19 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
Bei einem Gespräch mit einem befreundeten Literaten über Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ kam natürlich auch der bekannte Dialog zwischen Zarathustra und dem Zwerg zur Sprache, in dem es um Zeit, Raum und den Augenblick geht: „Alles Gerade lügt, murmelte verächtlich der Zwerg. Alle Wahrheit ist krumm, die Zeit selber ist ein Kreis.“Die Mutter aller FormenDer Kreis wird oft als Mutter aller Formen bezeichnet, als vollkommene Form und als Grundgerüst, das direkt der Natur entspringt. Dennoch entstehen die meisten Bilder der zeitgenössischen Kunst auf rechteckigen Formaten. Das Rechteck setzt dem Bild eine klarere Grenze und bildet eine geschlossenere Fläche. Der Kreis dagegen hat keine Ecken und keine Innenwinkel, man könnte auch sagen: unendlich viele Seiten. Ein kreisrunder Malgrund ist für viele Künstlerinnen und Künstler deshalb eine neue Herausforderung.Die HerausforderungIn „Enter the Circle“ stellen sich zehn Positionen der grafischen Abstraktion und des Graffuturismus genau dieser Herausforderung. Manche nutzen den Kreis regelmäßig als Bildbegrenzung, manche gelegentlich, und einige haben für diese Ausstellung zum ersten Mal ein rundes Format gewählt.Zehn BildsprachenIn ihren Arbeiten reflektieren sie unterschiedlichste Ideen und Konzepte. Inspiration finden sie in der Auseinandersetzung mit Farben und Formen, in der Natur, in Architektur und urbanen Landschaften, in Typografie und Graffiti. So entstehen Bildsprachen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Manche Werke sprudeln vor Lebendigkeit und Spontaneität, andere sind klar konstruiert und von großer Präzision. Gearbeitet wird mit Lack, Acryl, Papier, Holz und weiteren Materialien.„Enter the Circle“Ausstellung 3. Dezember 2021 – 4. Februar 2022 Dienstag – Freitag, 14 – 19 UhrVernissage Freitag, 3. Dezember 2021, 17 – 22 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
Urban und abstrakt: Der Titel „Urbstractions“ verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Und doch steckt in jeder Stadt eine abstrakte Komposition. Fassaden werden zu Flächen, Straßenzüge zu Linien, Verkehr und Bewegung zu Rhythmus. Wer genau hinsieht, entdeckt im urbanen Raum eine Formensprache, die an die Bilder der Konstruktivisten erinnert.Formen, Flächen und LinienDie drei Künstler dieser Ausstellung übersetzen diese Wahrnehmung in ihre eigene grafisch-abstrakte Bildsprache. Zu sehen sind Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien, voller Rhythmus und Bewegung. Inspiriert sind sie von urbanen Landschaften, vom Konstruktivismus und der russischen Avantgarde, von Architektur und Typografie. Alle drei haben ihre Wurzeln im Graffiti, und alle drei haben sich von dort aus in Richtung Abstraktion entwickelt.Das dritte KapitelZwei Jahre ist es jetzt her, dass CHAZME, Marc C. Woehr und Théo Lopez bei Pretty Portal zu sehen waren. In dieser Zeit ist bei allen dreien einiges passiert. Mit der dritten Ausgabe von URBSTRACTIONS zeigen wir in diesem Sommer ihre neuen Werke. Die Künstler kommen aus Polen, Frankreich und Deutschland.CHAZME Der polnische Künstler Daniel Kaliński alias CHAZME begann mit figurativer Malerei in der Warschauer Graffitiszene. Seitdem hat sich seine Bildsprache hin zu formaler, grafischer Abstraktion entwickelt. Er studierte in Warschau Architektur und Stadtplanung. Seine surrealen, verschachtelten Architekturen und urbanen Labyrinthe sind eine Metapher für das städtische Umfeld des modernen Menschen.Marc C. Woehr Marc C. Woehr kam in den 1990er-Jahren als Graffiti-Künstler zur Kunst. Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In seinen Collagen und Holzreliefs verbindet er diese Auseinandersetzung mit Ideen von Bauhaus und Dada.Théo Lopez Der 1989 in den Pariser Vorstädten geborene Théo Lopez gehört zu den besonderen Talenten der französischen Urban-Contemporary-Szene. In seinen Bildern gleiten Linien über die Leinwand und definieren Formen, die an Wild-Style-Graffiti erinnern und von Dada, Surrealismus und Konstruktivismus inspiriert sind. Seine Werke sind dem Graffuturismus zuzuordnen.URBSTRACTIONS III Eine Ausstellung mit Werken von CHAZME, Marc C. Woehr und Théo LopezVernissage 19. Juni 2019, 19 – 22 Uhr Ausstellung 19. Juni – 2. August 2019 Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
Was passiert, wenn Graffiti den Buchstaben hinter sich lässt? Aus Schriftzügen werden Formen, aus Characters Architekturen, aus der Dynamik der Straße Rhythmus und Bewegung auf der Leinwand. Unter Begriffen wie Urban Abstract und Graffuturismus hat sich daraus eine der spannendsten Richtungen der zeitgenössischen Urban Art entwickelt.Formen, Flächen und LinienIn URBSTRACTIONS zeigen wir mit CHAZME, Marc C. Woehr und Théo Lopez eine Auswahl der interessantesten und progressivsten Künstler dieser Richtung. Zu sehen sind Kompositionen aus Formen, Flächen und Linien, voller Rhythmus und Bewegung, inspiriert von urbanen Landschaften, vom Konstruktivismus und der russischen Avantgarde, von Architektur und Typografie. Die Künstler kommen aus Polen, Frankreich und Deutschland.CHAZMEDaniel Kaliński alias CHAZME ist für seine Darstellungen surrealer, verschachtelter und komplexer Architekturen bekannt. Seinen künstlerischen Weg begann er in der Warschauer Graffitiszene als Spezialist für Characters und figurative Malerei, bevor er seinen Stil zur formalen Abstraktion weiterentwickelte. Der in der Schweiz geborene polnische Künstler studierte unter anderem Architektur und Stadtplanung in Warschau. Die futuristischen Stadtlandschaften in seinen Werken sind von Brutalismus und Konstruktivismus inspiriert. Seine an Escher erinnernden Konstruktionen verbinden starre Geometrie mit poetischen Szenerien, klassische Mythologie mit zeitgenössischer urbaner Erfahrung. Das städtische Labyrinth, typisch für seine Bildsprache, ist eine starke Metapher für die urbane Umwelt des modernen Menschen. Neben zahlreichen Wandbildern, die er oft gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden Sepe und Robert Proch malt, hat er seine Arbeiten in Ausstellungen in ganz Europa gezeigt. 2011 wurde CHAZME mit dem ARTAQ Urban Art Award ausgezeichnet.Marc C. WoehrSeit seinen Anfängen als Graffiti-Künstler in den 1990er-Jahren hat Marc C. Woehr einen langen Weg zurückgelegt und sich zu einer beeindruckenden künstlerischen Freiheit vorgearbeitet. Wie fast jeder Graffiti-Writer begann er mit einfachen Schriftzügen, dann folgten große, sich über mehrere Meter erstreckende Bilder. Irgendwann merkte er jedoch, dass ihm das hektische, weil verbotene Arbeiten bei Nacht im Außenraum nicht mehr genügte. Er wollte stärker kompositorisch arbeiten, bezog kurzerhand ein Atelier und tauschte die rauen Außenmauern gegen klassische Leinwände.Die Straße als kleinste Einheit, die Architektur und die Stadt als große Struktur, als Matrix, haben ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Aus dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Stadtraum entstanden im Atelier zunächst Collagen: Kompositionen aus Fotografien und Zeitungsausschnitten, kombiniert mit malerischen Partien. Schon diese Collagen lassen Anklänge an die 1920er-Jahre, an Bauhaus und Dada spüren und deuten die Ästhetik seiner späteren Holzreliefs an.Die Holzreliefs sind inzwischen zu seinem absoluten Alleinstellungsmerkmal geworden. Aus der Auseinandersetzung mit der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts sind frische und sehr zeitgemäße Arbeiten entstanden, die nicht im Geringsten erkennen lassen, dass der Künstler seine Karriere nicht mit Pinsel oder Zeichenstift, sondern mit der Sprühdose in der Hand begonnen hat.Théo LopezIn Théo Lopez' Bildern gleiten Linien über die Leinwand. Sie folgen imaginären Freiformen, schwingen in harmonischem Rhythmus und nehmen gerade Wege, um plötzlich die Richtung zu ändern. Dabei definieren sie Formen, die an Wild-Style-Graffiti erinnern und von Dadaismus und Surrealismus inspiriert sind. Nach weiteren Einflüssen gefragt, nennt Lopez die russischen Konstruktivisten und den amerikanischen Abstrakten Expressionismus. All diese Richtungen vereint er in Werken, die dem Graffuturismus zuzuordnen sind. Auffällig sind neben der ausdrucksstarken Formensprache auch sein gekonnter Umgang mit Licht und Schatten und der Einsatz kräftiger Farben, die seinen Werken eine wunderbare Lebendigkeit verleihen.Théo Lopez ist eines der besonderen Talente der französischen Urban-Contemporary-Szene. Er wurde 1989 in den Pariser Vorstädten geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Bereits 2008 wurde er vom Kollektiv 9ème Concept eingeladen, mit dem er mehrere große internationale Projekte realisierte. Seitdem arbeitet er an seinem Ausdruck und seiner Bildsprache und hat sich dabei immer weiter vom Gegenständlichen zum Abstrakten, vom Effekt zum Wesentlichen entwickelt. Die Werke des noch jungen Künstlers wurden in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen vorgestellt. Einige gehören zur Sammlung von Nicolas Laugero Lasserre und sind im Art 42 Urban Art Museum in Paris ausgestellt.URBSTRACTIONS Eine Ausstellung mit Werken von CHAZME, Marc C. Woehr und Théo LopezVernissage 3. November, 19 – 22 UhrAusstellung 6. November – 1. Dezember Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf