Guy Denning
England
Ausgewählte Werke
Alle ansehenAusstellungen & Events
Zur diesjährigen Ausgabe der ARTMUC zeigen wir eine Auswahl figurativer Positionen mit Arbeiten von Fin DAC, SKIO, Alexis Stephens und Guy Denning.Im Zentrum der Präsentation steht die menschliche Figur – nicht als klassisches Abbild, sondern als Projektionsfläche für Wahrnehmung, Transformation und innere Zustände. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Urban Art, zeitgenössischer Figuration und malerischer Geste und setzen sich damit auseinander wie Identität im Spannungsfeld von Körper, Raum und Bild konstruiert wird.Die vier künstlerischen Positionen eröffnen dabei unterschiedliche Zugänge: Fin DAC entwickelt eine hochästhetische, präzise Bildsprache, in der sich kulturelle Referenzen und Traditionen zu einer eigenständigen Form von Identität verdichten. Im Zentrum stehen dabei starke, selbstbewusste Frauenfiguren, die Präsenz und Haltung ausstrahlen.SKIO entwickelt seine Arbeiten aus einer rein analogen Malerei heraus, deren Bildwirkung dennoch an die Logik digitaler und KI-basierter Bildproduktion erinnert. Geprägt von einer reduzierten, bauhausnahen Formensprache entstehen Kompositionen mit beinahe übernatürlicher Anmutung – und reflektieren eine Wahrnehmung, die zunehmend von hybriden Realitäten geprägt ist.In den Arbeiten von Alexis Stephens wird der Körper selbst zum Ausdrucksträger von Bewegung, Energie und Entscheidung: Gesten wirken wie eingefrorene Momente eines dynamischen Prozesses, in dem Kontrolle und Impuls gleichzeitig präsent sind. Guy Denning hingegen reduziert die Figur auf eine rohe, unmittelbare Präsenz – seine Arbeiten verhandeln das Menschliche in einer Direktheit, die zwischen Verletzlichkeit und Widerstand oszilliert.Öffnungszeiten ARTMUC Mai 2026Freitag, 01. Mai 2026 / 11:00 – 19:00 Samstag, 02. Mai 2026 / 11:00 – 19:00 Sonntag, 03. Mai 2026 / 11:00 – 18:00ANFAHRT MTC Locations / Ingolstädter Straße 45-47 / 80807 MünchenParken vor Ort: Die Location bietet mehr als 1.000 Parkplätze vor Ort.Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn Linie U2 – Haltestelle Frankfurter Ring (+ ca. 7 Min. Spaziergang zur Location)
Seit über zehn Jahren arbeiten wir mit Guy Denning zusammen, zeigen seine Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und Themenausstellungen und begleiten die Entwicklung seiner künstlerischen Praxis. „The Idea of Her“ ist seine erste Einzelausstellung bei Pretty Portal seit „Shooting Angels“ vor zehn Jahren.Der KünstlerGuy Dennings Werk bewegt sich seit Langem an der Schnittstelle zwischen traditioneller Malerei und zeitgenössischer Urban Art und schöpft gleichermaßen aus der europäischen Bildtradition wie aus politischer Dringlichkeit. Seine Gemälde und Zeichnungen sind geprägt von einer expressiven, oft fragmentierten Figuration, kombiniert mit schablonierten und collagierten Texten, Abrieb, Übermalungen und bewussten Störungen. Identität erscheint bei Denning niemals als fest oder abgeschlossen, sondern als fragil, vorläufig und ständig im Wandel.Die AustellungDie in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten markieren eine besonders konzentrierte und intime Phase seines Schaffens. Zeichnungen und Gemälde kreisen um Erinnerung, Vorstellung und Projektion. Sie verweigern bewusst die Konventionen des klassischen Porträts und nähern sich ihren Figuren stattdessen über Andeutung, Bewegung und emotionale Verdichtung. Nähe entsteht hier nicht durch Ähnlichkeit, sondern durch Haltung. Das Bild im KopfThe Idea of Her ist eine Ausstellung über das Bild im Kopf – über das, was bleibt, wenn Abbild und Gewissheit nicht mehr ausreichen. Sie zeigt den Beginn einer Werkgruppe, die sich bewusst zwischen persönlicher Erfahrung und künstlerischer Offenheit positioniert.Der folgende Text von Guy Denning gibt Einblick in den Ursprung dieser Arbeiten. Er ist als persönliche Widmung gedacht und wird hier übersetzt, aber im Inhalt unverändert wiedergegeben.„Diese Ausstellung ist meiner Partnerin, Gefährtin, Verteidigerin und Geliebten von zweiunddreißig Jahren gewidmet, die kurz vor Weihnachten verstorben ist.Colleen war die schönste, stärkste und lustigste Frau, die ich je das Privileg hatte zu kennen.Seit wir uns kennengelernt haben, versuchte ich, sie davon zu überzeugen, mich ein formales Porträt von ihr malen zu lassen. Doch da sie nicht einmal den Gedanken mochte, fotografiert zu werden, lehnte sie stets lachend ab.Letztes Jahr fragte ich sie erneut, und schließlich stimmte sie zu – allerdings unter einer Bedingung: Das Porträt müsse von der ‚Idee‘ von ihr handeln und von den Künstlern inspiriert sein, die sie am meisten bewunderte. Es sollte ganz ausdrücklich kein traditionelles Ähnlichkeits-Porträt sein.Sie mochte auch meine frühere Werkgruppe, die auf der Idee ‚imaginärer‘ Porträts und Selbstporträts beruhte – in der wir, ähnlich wie Autobiografen, die tröstlichen Fiktionen konstruieren, von denen wir möchten, dass andere an uns glauben.So gab sie mir im Laufe des letzten Jahres vor ihrem Tod ihre Gedanken und Ideen für dieses Porträt mit auf den Weg: die Lebensgeschichten von Stärken und Schwächen, von Helden und Schurken, von Sehnsüchten und Träumen.Ein großer Teil des Beginns dieser Arbeit ist hier zu sehen, gezeigt bei Pretty Portal.Colleen hat mich gefunden und gerettet; sie hat mich vor der Welt bewahrt – und oft auch vor mir selbst.Sie wird immer mein Kapitän, mein Kompass und mein Schiff sein. Ich werde sie für immer an meiner Seite auf dieser verrückten Reise vermissen.“(Guy Denning)Wir fühlen uns zutiefst geehrt, diese Ausstellung zeigen und diese Arbeiten – Acryl- und Ölgemälde auf Leinwand sowie Zeichnungen in Kohle und Kreide – in diesem besonders persönlichen und bedeutungsvollen Kontext präsentieren zu dürfen.
Das Wort Tipping Point oder Kipp-Punkt begegnet uns im Alltag immer häufiger. Verwendet wird es meist im Zusammenhang mit Auswirkungen des menschlichen Lebens auf die Natur und das Klima. Auch in Diskussionen über die Veränderung des gesellschaftlichen Miteinanders oder der Verschiebungen des politischen Klimas hin zu extremen Richtungen taucht dieses Wort immer wieder auf. Kipp-Punkte werden als Schwellenwerte beschrieben nachdem Veränderungen unwiderruflich und extrem werden. Diese finden wir auch in der Kunst. Zustände ab dem ein Werk seine Bedeutung oder Visualität massgeblich verändert.VERMIBUS Vermibus bearbeitet Photographien mit Lösungsmitteln. Dabei modifiziert er deren Ästhetik und damit natürlich auch wie es wahrgenommen wird. Der einmal gestartete chemische Prozess muss wohl dosiert sein und dann im richtigen Moment gestoppt werden um das von VERMIBUS gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der spanische Künstler ist seit vielen Jahren als sogenannter Adbuster aktiv. Aus Protest gegen das proklamierte, bis zur Perfektion pervertierte Schönheitsideal der Werbung, das Glück nur als Folge von vermeintlicher Erscheinung erlaubt, entfernt er Werbeplakate, verfremdet die Motive in seinem Studio und hängt sie anschließend wieder an die gleiche Stelle. Heute macht VERMIBUS eigene Photographien, bearbeitet diese im gleichen Prozess und lotet diese Schwellenwerte aus an denen die Bilder ihre Ästhetik und Aussage massgeblich verändern. Guy Denning Auch in unserer Gefühlswelt kennen wir Kipppunkte. Momente in denen eine Stimmung die Situation plötzlich komplett verändert. Obwohl man sich des stärker werdenden Gefühls noch gar nicht so ganz bewusst ist, ist sie häufig schon im Ausdruck des Gesichts und der Körperhaltung les- und sichtbar. Der englische Künstler Guy Denning sucht diese Expressionen und zeigt sie in seinen Arbeiten. Mit seiner für ihn sehr typischen und ausdrucksstarken Maltechnik fängt er die Emotionen seiner Protagonisten ein und arbeitet sie zum Teil mit wenigen markanten Strichen heraus. Guy Dennings Werke kombinieren traditionelle und zeitgenössischen Malweise. Er verwendet Kohle und Kreide, Ölfarben aber auch Sprühlack in seiner Arbeit. Mit vom Punk inspirierten, als Collage eingefügten und schablonierten Text ergänzt er eine zusätzliches Narrativ. Seine Bildsprache und Ästhetik, vermischt mit der politischen Erzählung, die sich durch sein Werk zieht, geben seinen Arbeiten eine ungewöhnliche Kraft. Ausstellung: 15. November 2024 – 17. Januar 2025 Vernissage: Donnerstag 15. November, 19h Pretty Portal Brunnenstrasse 12 40223 Düsseldorf
Nomen est omen: STENCILS ONLY presents artists for whom working with stencils plays a central role.A Technique with HistoryThe stencil is one of the oldest image-making techniques of all, and at the same time one of the most defining in urban art. In the early 1980s, Blek le Rat took it to the streets of Paris and established it as an art form in its own right. Later, the legendary Banksy helped it achieve worldwide popularity. Today, countless exciting artists work with stencils, taking their interventions to the streets and creating artworks in public space.Precision and ImmediacyThe appeal of the technique lies in a contradiction. Cutting a stencil is a slow, precise process, often taking many hours and several layers. Spraying, by contrast, takes seconds. The stencil thus combines meticulous craftsmanship with the speed of the street. Every work is reproducible, yet remains unique, as the surface, the application of paint and the surroundings change the image each time.Eight PositionsIn this edition of the STENCILS ONLY show, we present new works by eight artistic positions that demonstrate how diverse this technique can be: from pointed social critique and poetic snapshots to richly symbolic visual worlds.FAKE Dutch artist FAKE is considered Amsterdam's best-known stencil artist, both on the street and on canvas. His vividly coloured works draw on icons of everyday life and pop culture, slightly provocative and always with a healthy dose of humour and irony. Among his best-known pieces is the award-winning "Super Nurse", a tribute to healthcare workers during the COVID-19 pandemic.Guy Denning British artist Guy Denning combines a traditional painterly style with a contemporary, punk-inspired element: collaged and stencilled text that adds a further, often political layer of narrative to his figures. His works are held in several public collections, including the MAGI'900 Museum of Contemporary Art in Bologna.Jana & JS The Austrian-French duo has been painting together since 2006 and is known for multicoloured stencil works based on their own photographs. Jana & JS combine portraits with urban landscapes and architecture, deliberately choosing old materials that speak of the passage of time. After years in Madrid and Paris, they now live in Salzburg.kurznachzehn German artist kurznachzehn discovered her technique in 2011 through nostalgic family photos from the 1950s. She first sprays her multi-layered stencils onto paper and then pastes them up in the urban landscape. For her gallery works, she also uses wooden panels and found metal.L.E.T. The initials stand for "Les Enfants Terribles". The French-born artist has been active on the street since 1992 and has shaped the cityscape of his adopted hometown, Düsseldorf, making him one of the street artists of the very first hour. He pairs his mostly black-and-white figures with charmingly provocative messages that expose the shortcomings of our consumer and fun-driven society with a wink.Monkeybird The Bordeaux duo, made up of Temor ("Monkey") and Blow ("Bird"), has been working together since 2012. Their entirely hand-cut stencils depict metaphysical architectures inspired by geometry, mechanics, cosmology and astronomy. The monkey and the bird represent the two sides of human nature: the realist and the dreamer.Otto Schade Born in Chile, the artist also known as "Osch" began his career as an architect and urban sculptor. He has lived in London since 2006, where his architectural understanding of space led him to develop his distinctive "ribbon" style. The intertwining bands shape his subjects and give them an almost sculptural presence.seiLeise Behind seiLeise is Cologne-based artist Tim Ossege, who uses stencils and other urban art techniques to comment on social developments and world events. His pointed motifs provoke thought without wagging a finger. He is also regarded as a pioneer of reverse graffiti, using stencils and a sandblaster to clean motifs out of dirty walls."STENCILS ONLY"Exhibition 2 December 2022 – 10 February 2023Opening Friday, 2 December 2022, 7 pmPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
Engel, die aus dem Jenseits ins Diesseits schreiten, Tänzer, die sich von Wellen und Frequenzen getragen selbst inszenieren, Individuen, die ihre Grenzen ausloten: In „Passing Through“ begegnen wir Gestalten auf der Durchreise. Sie wandeln auf besondere Weise durch Raum und Zeit, befinden sich auf dem Weg der Selbstfindung und setzen sich im stetigen Wandel mit der Vergänglichkeit auseinander.Zwei Positionen im DialogGuy Denning und Alexis „Bust“ Stephens stellen beide den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Bilder. Guy Denning, einer der frühen Vertreter der Urban Art, trifft in diesem Künstlerdialog auf Alexis „Bust“ Stephens, der unter dem Pseudonym „Bust the Drip“ vor allem in Paris in den Fokus von Kennern und Sammlern gerückt ist. Beide zeichnen sich durch einen sehr lebendigen Strich aus. Mit ihren ganz unterschiedlichen Maltechniken gelingt es ihnen, Diffusion und Auflösung mit detailgenauer Darstellung in einem Bild auf unverwechselbare Weise zu vereinen.Kohle und Kreide, Pinsel und SprühfarbeGuy Denning arbeitet vorrangig mit Kohle und Kreide. Er ist ein Meister darin, Ausdruck und Emotionen seiner Protagonisten mit nur wenigen Strichen präzise und nachfühlbar darzustellen. Alexis „Bust“ Stephens malt mit Pinsel und Sprühfarbe und fängt in seinen Bildern die Bewegung seiner Modelle ein. Seine Linien zeigen ganze Bewegungsabläufe und scheinen mit den Figuren auf der Leinwand zu tanzen. Gezeigt werden Arbeiten auf Papier und Leinwand.„Passing Through“ Guy Denning | Alexis „Bust“ StephensAusstellung 22. Oktober – 26. November 2021 Dienstag – Freitag, 14 – 19 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 DüsseldorfAlexis „Bust“ StephensAlexis „Bust“ Stephens wurde 1983 in Paris als Sohn einer französischen Mutter und eines jamaikanischen Vaters geboren. Schon früh entdeckte er sein Talent für Tanz und Malerei und begann seine künstlerische Reise in der urbanen Kultur. Mit seinen Hip-Hop- und Breakdance-Performances erregte er schnell Aufmerksamkeit und wurde mit verschiedenen Formationen zu Wettbewerben und Jams in ganz Europa eingeladen. Am liebsten aber hinterließ er seine Spuren im öffentlichen Raum, der ihm völlige Freiheit des Ausdrucks gewährte.Beim Experimentieren mit verschiedenen Maltechniken knüpfte er bald Kontakte zur großen Pariser Street-Art- und Graffitiszene. Von Anfang an stand für ihn fest, dass er Tanz und Malerei in seinem Stil, seinen Motiven und seinen Performances verbinden wollte. Aus dieser Zeit stammt sein Alias „Bust the Drip“, eine Kombination aus dem Tanz-Slang „to bust a move“ und den „Drips“, den Farbverläufen, die bei seiner Malweise häufig entstehen.Später trat er dem Künstlerkollektiv Bang Crew bei, dessen Mitglieder aus Tanz, Malerei, Video, Fotografie und Musik kommen. Die Synergien im Kollektiv ermöglichten ihm umfangreiche Projekte in Frankreich und im Ausland. In dieser Zeit erkannte er, dass er sich stärker auf die Malerei konzentrieren und den Tanz als Motiv und in seinen Performances beibehalten wollte.Im Zentrum seiner künstlerischen Idee steht seine Liebe zu körperlichem Ausdruck, Bewegung und Gestik. Er stellt sich den Körper gerne als Resultat organisierter Wellen vor: „Wir bestehen nicht aus viel, und doch pulsiert alles in uns.“ Inspiriert von Abstraktem Expressionismus und Graffiti überträgt er die Bewegung und Energie, die er wahrnimmt, in seine Arbeiten. Alexis lebt und atmet die Idee des grand geste und des Abstrakten Expressionismus. In seinem künstlerischen Prozess verbindet er Maltechnik und Instinkt. Seine lebendige Linienführung spiegelt Wellen und Frequenzen wider, mit denen er einen Kreislauf aus Rhythmus und Farbe erzeugt. Seine Pinselstriche, die aus Gestik und Ausdruck entstehen, wirken zunächst abstrakt und irritierend. Je weiter sich ein Werk entwickelt, desto deutlicher formen sie seine tanzenden Protagonisten.Guy DenningGuy Denning wurde 1965 in North Somerset geboren. Schon als Kind war er von bildender Kunst besessen. Mit elf Jahren begann er, in Öl zu malen, nachdem ihm ein Verwandter, der das Interesse daran verloren hatte, einen Satz alter Farben überlassen hatte. In den 1980er-Jahren bewarb er sich mehrfach erfolglos um ein Studium der Malerei. Er malte dennoch weiter, studierte Kunstgeschichte an der Open University und lernte Maltechnik bei älteren Malern, die er im Westen Englands kannte. Ab 1992 stellte er in ganz Großbritannien aus, seit 2007 auch in den USA, in Deutschland, Italien und Frankreich. Seine Gemälde waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Seine Arbeiten befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter die politikwissenschaftlichen Institute der University of Bristol und der University of Galway sowie das Museum für zeitgenössische Kunst MAGI'900 in Bologna.Guy Dennings Werk verbindet einen traditionellen, malerischen Stil mit einem zeitgenössischen, vom Punk inspirierten Element: eingebetteten, collagierten und schablonierten Texten. Diese Ästhetik, verbunden mit einer politischen Erzählung, hat ihm eine treue Anhängerschaft unter Sammlern von Urban Art eingebracht.„Urban Art ist kein neues Phänomen. Menschen haben auf der Straße ihre Präsenz, ihren Humor, ihre Ängste und ihre Wut kundgetan, seit es Straßen gibt, auf denen man es sehen kann. Sie ist die demokratischste Kunstform, ein Medium, das jedem offensteht, der das Bedürfnis hat, es zu nutzen. Mit der Akzeptanz und Würdigung der Graffitikultur im 20. Jahrhundert ist sie an einem Punkt angekommen, an dem sie nun abseits der Straße zu finden ist, in angesagten Galerien. Ja, Moden ändern sich, aber glaubt nicht, dass Graffiti je verschwinden werden. Diese Schrift stand schon immer an der Wand.“ – Guy Denning
Bestranged“ verbindet zwei englische Wörter, die das vergangene Jahr treffend beschreiben: „strange“, seltsam, und „estranged“, entfremdet. Monatelang haben wir eine Situation erlebt, die für uns alle neu und befremdlich war. Wir haben Abstand gehalten, Masken getragen, Begegnungen vermieden und uns ein Stück weit voneinander entfernt. Zurück blieben Gefühle, für die es oft keine Worte gab.Kunst aus dem LockdownDie Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die diese Zeit widerspiegeln. Sie erzählen von Menschen in einer Ausnahmesituation, von Isolation und Entfremdung, von verhüllten Gesichtern und der Sehnsucht nach Nähe. Acht Positionen der Urban Art haben sich auf ganz unterschiedliche Weise mit den Erfahrungen der letzten Monate auseinandergesetzt: mal ironisch, mal poetisch, mal mit beklemmender Direktheit.Einen Eindruck der Ausstellung vermittelt unser Video.FAKE Der Niederländer FAKE gilt als Amsterdams bekanntester Stencil-Künstler, auf der Straße ebenso wie auf der Leinwand. In seinen farbintensiven Arbeiten greift er Ikonen des Alltags und der Popkultur auf, leicht provokant und stets mit einer guten Portion Humor und Ironie. Bekannt wurde unter anderem seine preisgekrönte Arbeit „Super Nurse“, eine Hommage an das Pflegepersonal während der Corona-Pandemie.Guy Denning Der Brite Guy Denning verbindet eine traditionelle, malerische Handschrift mit einem zeitgenössischen, vom Punk inspirierten Element: collagierten und schablonierten Texten, die seinen Figuren eine zusätzliche, oft politische Erzählebene verleihen. Seine Arbeiten befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter das Museum für zeitgenössische Kunst MAGI'900 in Bologna.Jana & JS Das österreichisch-französische Duo malt seit 2006 gemeinsam und ist für seine mehrfarbigen Stencil-Arbeiten bekannt, die auf eigenen Fotografien basieren. Jana & JS verbinden Porträts mit Stadtlandschaften und Architektur und wählen bewusst alte Materialien, die für das Vergehen der Zeit stehen. Nach Jahren in Madrid und Paris leben sie heute in Salzburg.Natalia Rak Die polnische Künstlerin schloss 2012 ihr Studium an der Kunstakademie in Łódź ab und malt seit 2011 großformatige Wandbilder auf der ganzen Welt. Ihre leuchtenden, meist weiblichen Figuren sind von Volksüberlieferungen und Märchen inspiriert und haben eine surreale Anmutung. Ihr Wandbild „Legend of the Giants“ in Białystok, das ein Mädchen zeigt, das sich um einen echten Baum kümmert, wurde in die Street-Art-Serie der Polnischen Post aufgenommen.Otto Schade Der in Chile geborene Künstler, auch bekannt als „Osch“, begann seine Laufbahn als Architekt und Stadtbildhauer. Seit 2006 lebt er in London, wo er aus seinem architektonischen Raumverständnis heraus seinen markanten „Ribbon“-Stil entwickelte. Die ineinander verschlungenen Bänder formen seine Motive und verleihen ihnen eine fast skulpturale Wirkung.Shai Dahan Der 1979 in Haifa geborene Shai Dahan wuchs in Los Angeles auf, wo er mit 14 Jahren als Graffiti-Writer begann. Seit 2010 lebt er in Schweden und wurde dort mit seiner Neuinterpretation des Dalapferds bekannt, des traditionellen schwedischen Holzpferdchens. 2019 malte er in Borås das damals größte Wandbild Schwedens.Sokar Uno Der 1987 in Gotha geborene Berliner Künstler kam Ende der 1990er-Jahre über die Graffitiszene zur Kunst. Seine teils realistischen, oft düsteren Figuren wirken, als seien sie zerbrochen und wieder zusammengesetzt worden, wie Fragmente einer Bronzeskulptur. Der Autodidakt verarbeitet in seinen Werken aktuelle Ereignisse ebenso wie persönliche Erfahrungen und Gefühlszustände.STF Moscato Der 1976 geborene Marseiller Stéphane Moscato alias STF ist ein Kind des Punk. Seit vielen Jahren löst er in den Straßen seiner Stadt ganze Plakatschichten von den Wänden und kaschiert sie im Atelier auf Leinwand. Mit Schablone und Sprühlack schafft er darauf Unikate, die sich von diesen Fragmenten der Straße leiten lassen und hinter denen subtil eine gesellschaftliche und politische Haltung durchscheint.„BESTRANGED“Ausstellung 8. März – 10. April 2021 Dienstag – Freitag, 14 – 19 UhrPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
Wer mit sich selbst tanzt, kann sehr einsam sein oder ganz bei sich. Die Menschen unserer Zeit kennen beides.Menschen unserer ZeitGuy Denning und John Wentz zeigen Menschen der Gegenwart. Auf der einen Seite stehen Selbstdarsteller, die in selbstgeschaffener Isolation darum bemüht sind, der Illusion einer Social-Media-Community zu entsprechen: Menschen, die bereit sind, ihre Persönlichkeit bis zum Verlust der Selbstwahrnehmung umzugestalten. Auf der anderen Seite stehen Charaktere voller Selbstbewusstsein, die in einer geahnten, nahezu rauschhaften Verbundenheit mit dem Ganzen Stärke und Unabhängigkeit verkörpern. Ein Tanz auf dem Vulkan, ein Tanz mit sich selbst.Zwei HandschriftenBeide Künstler konzentrieren sich in ihren Werken auf die Darstellung von Menschen. Mit ihren sehr unterschiedlichen Maltechniken gelingt es ihnen, detailgenaue Darstellung sowie Diffusion und Auflösung auf unverwechselbare Weise zu vereinen. John Wentz, der vor allem in Öl malt, zeigt Teile seiner Porträts in fotorealistischer Anmutung, während andere Partien mit breitem Pinselstrich grob skizziert bleiben. Guy Denning arbeitet vorrangig mit Kohle und Kreide und ist ein Meister darin, Ausdruck und Emotionen seiner Protagonisten mit nur wenigen Strichen präzise und nachfühlbar darzustellen.„Dancing with Myself“ Eine Ausstellung mit Werken von Guy Denning und John WentzVernissage Freitag, 27. September 2019, 19 – 22 UhrAusstellung 27. September – 31. Oktober 2019 Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 DüsseldorfJohn WentzJohn Wentz ist ein zeitgenössischer Maler, der in seinem Werk die menschliche Figur und ihr Wesen erforscht. Dabei experimentiert er mit einer Kombination aus klassischen und modernen Maltechniken. Sein Ziel ist es, das Dargestellte auf seine wesentlichen Grundlagen zu reduzieren: Komposition, Farbe und Textur, so wie es nur die Malerei vermag.John Wentz wurde in der San Francisco Bay Area geboren und ist dort aufgewachsen. Sein Interesse an Kunst erwachte im Alter von sechs Jahren, als er die Comics von Batman und Spider-Man entdeckte. Jahrelang kopierte er sie Bild für Bild und legte damit früh den Grundstein für seine spätere Arbeit als Wandmaler, Plakatkünstler und freiberuflicher Illustrator. Nachdem er das Malen mit der Sprühdose perfektioniert hatte, wandte er sich der bildenden Kunst zu und begann, mit klassischen Techniken wie der Ölmalerei zu arbeiten. Seitdem hat er seine Werke in drei Einzelausstellungen in San Francisco und in zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Seine Arbeiten wurden vielfach publiziert und mehrfach ausgezeichnet.Guy DenningGuy Denning wurde 1965 in North Somerset geboren. Schon als Kind war er von bildender Kunst besessen. Mit elf Jahren begann er, in Öl zu malen, nachdem ihm ein Verwandter, der das Interesse daran verloren hatte, einen Satz alter Farben überlassen hatte. In den 1980er-Jahren bewarb er sich mehrfach erfolglos um ein Studium der Malerei. Er malte dennoch weiter, studierte Kunstgeschichte an der Open University und lernte Maltechnik bei älteren Malern, die er im Westen Englands kannte. Ab 1992 stellte er in ganz Großbritannien aus, seit 2007 auch in den USA, in Deutschland, Italien und Frankreich. Seine Gemälde waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Seine Arbeiten befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter die politikwissenschaftlichen Institute der University of Bristol und der University of Galway sowie das Museum für zeitgenössische Kunst MAGI'900 in Bologna.Guy Dennings Werk verbindet einen traditionellen, malerischen Stil mit einem zeitgenössischen, vom Punk inspirierten Element: eingebetteten, collagierten und schablonierten Texten. Diese Ästhetik, verbunden mit einer politischen Erzählung, hat ihm eine treue Anhängerschaft unter Sammlern von Urban Art eingebracht.„Urban Art ist kein neues Phänomen. Menschen haben auf der Straße ihre Präsenz, ihren Humor, ihre Ängste und ihre Wut kundgetan, seit es Straßen gibt, auf denen man es sehen kann. Sie ist die demokratischste Kunstform, ein Medium, das jedem offensteht, der das Bedürfnis hat, es zu nutzen. Mit der Akzeptanz und Würdigung der Graffitikultur im 20. Jahrhundert ist sie an einem Punkt angekommen, an dem sie nun abseits der Straße zu finden ist, in angesagten Galerien. Ja, Moden ändern sich, aber glaubt nicht, dass Graffiti je verschwinden werden. Diese Schrift stand schon immer an der Wand.“ – Guy Denning
Am Anfang steht die Zeichnung. Ein Bleistift, etwas Tusche, ein Stück Kohle oder ein Marker genügen, um ganze Welten entstehen zu lassen: Welten voller mechanischer Tiere, verbeulter Roboter und Menschen, deren Gefühle sich in wenigen Strichen offenbaren.Drei Zeichner, drei WeltenMit unserer letzten Ausstellung dieses Jahres widmen wir uns ganz der Zeichnung. Zu sehen sind Arbeiten in Bleistift, Tusche, Kohle und Marker von Guy Denning und Pixelpancho, zwei international bekannten Künstlern, sowie von ARDIF, einem jungen französischen Künstler, der vor allem in Paris immer mehr Aufmerksamkeit erregt.ARDIFARDIF ist ein junger französischer Künstler, der sich mit der Mechanik hinter der belebten Materie auseinandersetzt. In seinen Zeichnungen verwandelt er meist Tiere in mechanische Wesen, die zweigeteilt sind: Eine Hälfte ist naturalistisch dargestellt, die andere verwandelt sich in eine kuriose Maschine mit verschachtelter Architektur. Diese Gegenüberstellung erzeugt eine besondere Spannung und lädt zu eingehender Betrachtung ein. Seine Zeichnungen vergrößert ARDIF und bringt sie als Paste-ups auf die Straße. In Paris sind seine halb mechanischen Tiere aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.Guy DenningGuy Denning wurde 1965 in North Somerset geboren. Schon als Kind war er von bildender Kunst besessen. Mit elf Jahren begann er, in Öl zu malen, nachdem ihm ein Verwandter, der das Interesse daran verloren hatte, einen Satz alter Farben überlassen hatte. In den 1980er-Jahren bewarb er sich mehrfach erfolglos um ein Studium der Malerei. Er malte dennoch weiter, studierte Kunstgeschichte an der Open University und lernte Maltechnik bei älteren Malern, die er im Westen Englands kannte. Ab 1992 stellte er in ganz Großbritannien aus, seit 2007 auch in den USA, in Deutschland, Italien und Frankreich. Seine Gemälde waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Seine Arbeiten befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter die politikwissenschaftlichen Institute der University of Bristol und der University of Galway sowie das Museum für zeitgenössische Kunst MAGI'900 in Bologna.Guy Dennings Werk verbindet einen traditionellen, malerischen Stil mit einem zeitgenössischen, vom Punk inspirierten Element: eingebetteten, collagierten und schablonierten Texten. Diese Ästhetik, verbunden mit einer politischen Erzählung, hat ihm eine treue Anhängerschaft unter Sammlern von Urban Art eingebracht.PixelpanchoPixelpancho verbindet etwas mit Robotern: Sie sind das stets wiederkehrende Thema seiner Arbeiten.„Mich treibt eine vergessene Welt an, verborgen unter einer dicken Schicht aus Staub und Schmutz. Dort gibt es Roboter, Schöpfungen der Menschheit, verbeult und abgenutzt, eine Symbiose aus Organischem und Anorganischem, deren Körper aus rostigem Eisen auseinanderfallen. Voller Träume, Wünsche und Hoffnungen.“In seiner surrealen Bildwelt verschmelzen Menschen, Marionetten und Roboter zu Bildern, die auf große Marken, Superhelden und berühmte Popikonen anspielen, denen, dem ständigen Wandel unterworfen, der Zerfall droht. Pixelpancho überzeugt nicht nur durch seine auffälligen Motive, sondern auch durch seinen einzigartigen Stil, der aus vielfältigen Quellen schöpft.Der gebürtige Italiener studierte an der Accademia Albertina di Belle Arti in Turin und an der Kunstakademie in Valencia. Auf seinen zahlreichen Reisen nutzte er jede Gelegenheit, an Festivals teilzunehmen und seine Werke in Ausstellungen zu zeigen. Pixelpancho gilt als eine der neuen Größen der italienischen Urban-Art-Szene, die sich nach und nach um Künstler wie Blu und Ericailcane, das Fame Festival und das Studio Chromie entwickelt hat.„Punks, Robots & Angels“ ARDIF · Guy Denning · PixelpanchoVernissage Donnerstag, 7. Dezember 2017 Die Eröffnung findet dieses Mal an einem Donnerstag statt.Ausstellung 8. Dezember 2017 – 26. Januar 2018 Montag – Freitag, 11 – 19 Uhr und nach VereinbarungPretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
„Urban Art ist kein neues Phänomen. Menschen haben auf der Straße ihre Präsenz, ihren Humor, ihre Ängste und ihre Wut kundgetan, seit es Straßen gibt, auf denen man es sehen kann. Sie ist die demokratischste Kunstform, ein Medium, das jedem offensteht, der das Bedürfnis hat, es zu nutzen. Mit der Akzeptanz und Würdigung der Graffitikultur im 20. Jahrhundert ist sie an einem Punkt angekommen, an dem sie nun abseits der Straße zu finden ist, in angesagten Galerien. Ja, Moden ändern sich, aber glaubt nicht, dass Graffiti je verschwinden werden. Diese Schrift stand schon immer an der Wand.“ – Guy DenningZwischen Tradition und PunkIn seiner Einzelausstellung „Shooting Angels“ zeigt Guy Denning Arbeiten, in denen er einen traditionellen, malerischen Stil mit einem zeitgenössischen, vom Punk inspirierten Element verbindet: eingebetteten, collagierten und schablonierten Texten. Diese Ästhetik, verbunden mit der politischen Erzählung, die sich durch sein Werk zieht, hat ihm eine treue Anhängerschaft unter Sammlern und Liebhabern der Urban Art eingebracht.Über den KünstlerGuy Denning wurde 1965 in North Somerset geboren. Schon als Kind war er von bildender Kunst besessen. Mit elf Jahren begann er, in Öl zu malen, nachdem ihm ein Verwandter, der das Interesse daran verloren hatte, einen Satz alter Farben überlassen hatte. In den 1980er-Jahren bewarb er sich mehrfach erfolglos um ein Studium der Malerei. Er malte dennoch weiter, studierte Kunstgeschichte an der Open University und lernte Maltechnik bei älteren Malern, die er im Westen Englands kannte. Ab 1992 stellte er in ganz Großbritannien aus, seit 2007 auch in den USA, in Deutschland, Italien und Frankreich. Seine Gemälde waren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Seine Arbeiten befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter die politikwissenschaftlichen Institute der University of Bristol und der University of Galway sowie das Museum für zeitgenössische Kunst MAGI'900 in Bologna.„Shooting Angels“ Guy DenningVernissage Freitag, 17. April 2015, 19 UhrAusstellung 20. April – 22. Mai 2015Pretty Portal Brunnenstraße 12 40223 Düsseldorf
From Painting to Stencil: the show FACE OFF at Pretty Portal, presents different perspectives from international Urban Artists, on the topic portrait. Ben Slow C215 David Monllor Fin DAC Guy Denning Natalia Rak Onur Dinc OrticanoodlesWolfgang Krell Ausstellung 14.6. - 20.07. Vernissage 14.6. 19 – 22h
Editionen
Diesen Donnerstag (30.Oktober) 16Uhr, geben wir mit Guy Denning die Charity Edition "Hope" über unseren Onlineshop heraus.Bevor ich Ihnen dieses besondere Projekt vorstellen, möchte ich betonen:Diese Edition stellt nicht das Existenzrecht Israels infrage. Wir verurteilen die Hamas als terroristische Organisation und erkennen Israels Recht an, seine Bürger zu schützen und Geiseln zu befreien. Unser Anliegen ist kein politisches Statement gegen jemanden – sondern ein menschliches Statement für Mitgefühl.HoffnungDie Druckgrafik „Hope“ von Guy Denning zeigt zwei Kinder, Hand in Hand, die eine palästinensische Flagge tragen.Ein einfaches, aber tief bewegendes Bild: Es spricht von Unschuld, von kindlicher Hoffnung – und davon, dass selbst dort, wo das Leben in Trümmern liegt, noch die Sehnsucht nach Frieden und Würde weiterlebt.Reaktion auf die Lage der ZivilbevölkerungEntstanden ist diese Arbeit als Reaktion auf die verzweifelte humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Gaza, insbesondere der Kinder.Viele von ihnen haben alles verloren – ihr Zuhause, ihre Sicherheit, ihre Familie.Mit diesem Werk möchte Guy Denning nicht politisieren, sondern den Blick auf das Menschliche richten, auf das, was uns alle verbindet: den Wunsch, dass Kinder in Frieden aufwachsen dürfen.Mit dem Erlös unterstützen wir Ärzte ohne Grenzen und UNWRAMit dem Erlös aus dem Verkauf dieser limitierten Edition werden wir Ärzte ohne Grenzen und UNRWA (United Nations Relief and Works Agency) unterstützen, um humanitäre Hilfe für Kinder und Familien in Gaza zu ermöglichen.Jedes der von Hand kolorierten Blätter der Edition ist ein kleiner Akt der Solidarität – ein Zeichen dafür, dass Kunst nicht nur berühren, sondern auch helfen kann.Wir haben den Preis für die Edition mit 80€ bewusst niedrig gehalten, um jedem die Möglichkeit zu bieten an der Aktion teilzunehmen - und gleichzeitig eine wunderschöne Druckgrafik von Guy Denning sein Eigen zu nennen.Guy Denning - HopeSiebdruck und Pastelle auf Magnoni 1441 Büttenpapier (300gsm)Edition von 20035x24cm80€